Tipps von Leidmedien.de nicht nur für Medienschaffende
Warum gibt es Leidmedien.de? Journalist*innen bilden in den Medien die Gesellschaft ab. Medienschaffende nutzen in der Berichterstattung über Menschen mit Behinderung jedoch noch zu häufig Floskeln und Klischees. Formulierungen wie „er*sie ist an den Rollstuhl gefesselt“ oder „sie*er leidet an einer Behinderung“ lassen negative Bilder im Kopf entstehen, die das Bild von behinderten Menschen prägen.
Die Redaktion von Leidmedien.de, bestehend aus behin-derten und nichtbehinderten Medienmacher*innen, setzt sich dafür ein, dass Medienschaffende für klischeefreie Sprache und Bildsprache sensibilisiert werden. Sie wünschen sich eine Berichterstattung über Menschen mit Behinderung weg von einzelnen Schicksalsbeiträgen hin zum Thematisieren der Barrieren, die sie daran hindern, ihren Alltag zu leben.
Die aktuelle Broschüre „Behinderung in den Medien“ gibt wertvolle Tipps nicht nur für Medienschaffende.
Sie möchten mehr über Diversity in der Arbeitswelt wissen? Sie suchen aktuelle Zahlen zum Thema? Oder konkrete Beispiele, wie Unternehmen und Institutionen Diversity umsetzen?
Für die berufliche Integration blinder und sehbehinderter Menschen braucht es oft ganz spezifische Kenntnisse und Informationen:
Die Initiatoren setzen sich dafür ein, dass der allgemeine Arbeitsmarkt inklusiver wird. In Deutschland sind immer noch zu viele Menschen mit Behinderung arbeitslos. Oder sie arbeiten in Werkstätten für behinderte Menschen für ein Taschengeld.