Behinderung in den Medien

Tipps von Leidmedien.de nicht nur für Medienschaffende

Warum gibt es Leidmedien.de? Journalist*innen bilden in den Medien die Gesellschaft ab. Medienschaffende nutzen in der Berichterstattung über Menschen mit Behinderung jedoch noch zu häufig Floskeln und Klischees. Formulierungen wie „er*sie ist an den Rollstuhl gefesselt“ oder „sie*er leidet an einer Behinderung“ lassen negative Bilder im Kopf entstehen, die das Bild von behinderten Menschen prägen.
Die Redaktion von Leidmedien.de, bestehend aus behin-derten und nichtbehinderten Medienmacher*innen, setzt sich dafür ein, dass Medienschaffende für klischeefreie Sprache und Bildsprache sensibilisiert werden. Sie wünschen sich eine Berichterstattung über Menschen mit Behinderung weg von einzelnen Schicksalsbeiträgen hin zum Thematisieren der Barrieren, die sie daran hindern, ihren Alltag zu leben.

Die aktuelle Broschüre „Behinderung in den Medien“ gibt wertvolle Tipps nicht nur für Medienschaffende.

Factbook Diversity

Positionen, Zahlen, Argumente

Sie möchten mehr über Diversity in der Arbeitswelt wissen? Sie suchen aktuelle Zahlen zum Thema? Oder konkrete Beispiele, wie Unternehmen und Institutionen Diversity umsetzen?

Das Factbook Diversity möchte Ihnen genau das bieten – einen schnellen Einstieg und die wichtigsten Fakten. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, hat der Herausgeber, der Charta der Vielfalt e.V., weitere Quellen für Sie angegeben. Hier geht’s zum kostenfreien Download.

Rund 3.500 Unterzeichner_innenbilden das Netzwerk der Charta der Vielfalt, darunter auch der CCV. Der Charta der Vielfalt e.V. wird derzeit von 31 namhaften Unternehmen und Institutionen getragen und unterstützt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Hier gibt es weitere Informationen.

Webinare zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Vielfalt fördern – auch in Zeiten der Krise!

Sie möchten sich auch zu Zeiten des Coronavirus weiter über Vielfalt und Diversity Management informieren? Dann haben wir etwas für Sie: Bei Rehadat finden Sie Webinare, Erklärvideos oder Onlinevorträge, die sich mit dem Thema Vielfalt und Inklusion beschäftigen. REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Wiki Durchblick

Werkzeugkasten für die Inklusion blinder und sehbehinderter Menschen

Für die berufliche Integration blinder und sehbehinderter Menschen braucht es oft ganz spezifische Kenntnisse und Informationen:

 

  • Was ist z. B. ein Screenreader?
  • Wie teuer ist eine Braillezeile?
  • Wo gibt es berufliche Bildungsmöglichkeiten für sehgeschädigte Menschen?
  • Welche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung für Arbeitgeber gibt es?

Diese und andere Fragen beantwortet Ihnen schnell und leicht verständlich das neue Wiki DURCHBLICK, das im Rahmen des öffentlich geförderten Prejekts AKTILA-BS – Aktivierung und Integration langzeitarbeitsloser blinder und sehbehinderter Menschen entstanden ist.

Ausbildung im Dialogmarketing im Berufsbildungswerk Hamburg

Lisa erzählt von ihrer Ausbildung im Dialogmarketing im BBW Berufsbildungswerk Hamburg

https://www.bbw-hamburg.de/fileadmin/admin/_images/bbw-hamburg-Logo-RGB.png

Das CCV-Mitglied  BBW Berufsbildungswerk Hamburg GmbH hat einen Imagefilm über die Ausbildung im Dialogmarketing im Berufsbildungswerk Hamburg gedreht. In diesem Video gibt uns Lisa, angehende Kauffrau im Dialogmarketing, einen kurzen Einblick über sich und ihre Beweggründe eine Berufsausbildung beim BBW zu absolvieren.

Link zum Video: https://youtu.be/2BJ8wK-N_iU

Wir hoffen, dass Sie dieses Video animiert und motiviert, unser Mitgliedsunternehmen bei seiner Arbeit weiter zu unterstützen, junge Menschen mit besonderen Förderbedarfen zu stärken, auszubilden und eine Chance für den ersten Arbeitsmarkt zu geben.

 

Kontakt zum BBW:

Team Dialogmarketing

Reha-Ausbildung im BBW

BBW Berufsbildungswerk Hamburg GmbH

Reichsbahnstraße 53 + 55 | 22525 Hamburg

www.bbw-hamburg.de

Referent*innen für menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik

„Sie suchen einen Referentin rund um das Thema ‚Behinderungen‘ für Ihre Veranstaltung? Dann sind Sie bei ‚CASCO – Vom Case zum Coach‘ genau richtig“, so kündigt die *Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL)* den Referentinnenpool an, der im Rahmen des Projekts CASCO – Vom Case zum Coach entstanden und nun vollständig ist.

Dieser bietet Interessierten, Bildungsträgern, Verbänden und Institutionen außerdem eine Suchfunktion nach einem konkreten Bundesland oder einem Thema.

Hier werden Sie fündig: http://referenten.casco.isl-ev.de/ .

Inklusions-Website REHADAT

Zum Themenkomplex “Berufliche Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung” bietet die Website REHADAT ein reichhaltiges und vor allem unabhängiges Informationsangebot.

Unter dem Punkt “Portale” lassen sich 14 Unterthemen finden, die von Informationen zu Hilfsmitteln, Bildung, Recht und Ausgleichsabgabe bis hin zu Forschung, Statistiken und Literatur reicht. Auch ein Adressbuch mit Kontakten zu weiteren Informationen und Angeboten wird bereitgestellt und fortlaufend aktualisiert.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, lässt sich der REHADAT-Newsletter oder die REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache abonnieren. Ein Lexikon erklärt umfassend die wichtigsten Begriffe von A-Z.

Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich. 

Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020

Bewerbungsfrist bis 31. Oktober

Unternehmen, die sich für die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen einsetzen und diese aktiv fördern, sind dazu aufgerufen, sich für den Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020 zu bewerben oder geeignete Unternehmen vorzuschlagen. Eine vielfältige Mitarbeiterschaft bringt viele Bereicherungen mit sich. Verliehen wird der Preis von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem UnternehmensForum und dem Charta der Vielfalt e.V. Die Schirmherrschaft trägt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Hier gehts zu weiteren Infos und dem Bewerbungsformular!

Neue Website mit Informationen zu Inklusion

JOBinklusive ist das neueste Projekt des SOZIALHELDEN e.V.

Die Initiatoren setzen sich dafür ein, dass der allgemeine Arbeitsmarkt inklusiver wird. In Deutschland sind immer noch zu viele Menschen mit Behinderung arbeitslos. Oder sie arbeiten in Werkstätten für behinderte Menschen für ein Taschengeld.

Auf ihrer Website haben sie Listen mit Ratgebern, Aktionsplänen, Studien und Literatur zusammengestellt. So können nützliche, bereits vorhandene Informationen einfach gefunden und genutzt werden. Schauen Sie doch einmal vorbei: https://jobinklusive.org !