Absichtserklärung erneuert

BV BFW und CCV werden weiterhin in Sachen Inklusion von Menschen mit Behinderung und beim Betrieblichen Gesundheitsmanagements zusammenarbeiten

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) und der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) werden weiterhin mit Unterstützung der Stiftung MyHandicap eng zusammenarbeiten. Dabei soll die Qualifizierung und die Inklusion von Absolventen der Berufsförderungswerke (BFW) in Mitgliedsunternehmen des CCV vorangetrieben werden. Zudem unterstützt und berät der BV BFW den CCV und dessen Mitgliedsunternehmen beim Aufbau und der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Am 15. Juli 2019 unterzeichneten Dr. Susanne Gebauer, Vorstandsvorsitzende des BV BFW, und CCV-Präsident Dirk Egelseer bei einem Vor-Ort-Termin im Berufsförderungswerk Nürnberg die erneuerte Absichtserklärung. Sie greift die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit der vergangenen Jahre auf und bietet den Partnern weiterhin die Möglichkeit, in ausgewählten Bereichen noch enger und abgestimmt zu kooperieren.

Die 28 Berufsförderungswerke in Deutschland bieten Unternehmen ein umfangreiches Leistungsportfolio an. Die zahlreichen Mitgliedsunternehmen des Call Center Verband Deutschland e. V. wiederum sind aufgrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels auf der Suche nach gut qualifizierten Fachkräften. Was liegt da näher, als beide Seiten zusammenzubringen und von ihren Vorteilen profitieren zu lassen? Deshalb haben der BV BFW und der CCV nun die bereits 2016 abgeschlossene gemeinsame Absichtserklärung erneuert. Die Stiftung MyHandicap unterstützt diesen Prozess beratend und kommunikativ.

Neben der Qualifizierung wollen die Partner auch im Bereich Arbeit und Gesundheit zusammenarbeiten. Konkret geht es um die Beratung und Unterstützung des CCV und seiner Mitgliedsunternehmen beim Aufbau und bei der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dr. Susanne Gebauer, Vorstandsvorsitzende des BV BFW, betont: „Mit dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke steht dem Call Center Verband Deutschland e. V. ein Kompetenznetzwerk zur Seite, das auf berufliche Neuorientierung, Qualifizierung, Prävention und Wiedereingliederung spezialisiert ist.“

CCV-Präsident Dirk Egelseer freut sich über die weitere Zusammenarbeit: „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke weiterhin einen starken Partner in Sachen Inklusion, Ausbildung und Betriebliches Gesundheitsmanagement an unserer Seite haben. Vernetzung und Austausch sind gerade bei diesen Themen, die für den CCV und seine Mitgliedsunternehmen enorm wichtig sind, das „A und O“. Unsere Branche sucht nach gut qualifizierten Mitarbeitern, der BV BFW bildet diese aus. Unsere Branche kann auch beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement zusätzlichen professionellen Input gebrauchen. Gehen wir die Themen gemeinsam an!“

Über den Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV)

Der Call Center Verband Deutschland e.V. (CCV) ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig mit etwa 540.000 Beschäftigten zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV die führenden Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte.

Um mehr Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen Perspektiven in der Call- und Contactcenter-Wirtschaft zu geben, hat der CCV im Februar 2010 den CCV-Arbeitskreis Inklusion gegründet. Vorrangiges Ziel ist eine verstärkte PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Zum einen, um auf diesem Wege Betroffenen zu zeigen, wo und wie sie potenzielle Arbeitgeber finden können. Zum anderen auch, um bei Unternehmen dafür zu werben, sich mit dem Inklusionsthema zu beschäftigen. Langfristig gilt es, dadurch auch das Image der Branche positiv zu beeinflussen. Dabei stehen wirtschaftliche wie menschliche Faktoren gleichermaßen im Vordergrund. Diese sind geknüpft an das Ziel, leistungsfähigen und leistungsbereiten Menschen einen Arbeitsplatz anzubieten.

CCV-Pressekontakt

Sandra Fiedler, CCV-Geschäftsstelle
Tel.: 030 / 30 87 85 88-0
E-Mail: presse@cc-verband.de
www.cc-verband.de

Über den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW)

Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk für Gesundheit und Arbeit mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der BV BFW dieses Know-how und die langjährige Erfahrung in den Bereichen Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit Behinderungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke ist ein eingetragener Verein und hat seinen Sitz und seine Geschäftsstelle in Berlin.

Über die Stiftung MyHandicap

Die Stiftung MyHandicap gemeinnützige GmbH wurde 2005 gegründet. Sie unterstützt und fördert Menschen mit Behinderung. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen Dienstleistungen rund um die Themen Information und Inklusion mit dem Ziel, die Lebenssituation von behinderten Menschen wirkungsvoll und nachhaltig zu beeinflussen. Dies geschieht durch umfassende Information und Beratung zu allen Bereichen des Lebensalltags vor allem durch das Medium Internet. MyHandicap sorgt für eine bedarfsgerechte und fähigkeitsorientierte Inklusion von Menschen mit Behinderung in Gesellschaft und Wirtschaft und verhilft ihnen zum Erfolg. MyHandicap ist Partner des CCV und Gründungsmitglied des Arbeitskreises Inklusion des CCV.

nullbarriere.de

Tipps zum Barrierefreien Bauen

„Ich würde ja gern Menschen mit Behinderung einstellen, aber meine Räumlichkeiten sind gar nicht rolli-geeignet“. Wie oft hört man dieses Argument… Insofern greifen wir gern folgenden Beitrag aus dem Newsletter von Raul Aguayo-Krauthausen auf.

Die Website nullbarriere.de greift die Thematik Barrierefreiheit beim „Planen, Bauen, Wohnen“ auf. Man findet ein breites Spektrum an Informationen: angefangen mit allen Themen rund um die Barrierefreiheit allgemein und die Finanzierung barrierefreier Maßnahmen, bis hin zu Gesetzesgrundlagen, DIN-Normen sowie einer Produkt- und einer Expertendatenbank. Weiterhin gibt es einen großen Bereich, in dem aktuelle Meldungen zum Thema veröffentlicht werden. Zuletzt lässt sich auch ein Weiterbildungskalender finden sowie ein gut organisiertes Forum, in dem von jedem Besucher alle möglichen Fragen rund um Barrierefreiheit gestellt werden können.

CCV unterzeichnet die Charta der Vielfalt

Berlin, 30.04.2019. Der Call Center Verband Deutschland e.V. (CCV) hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Arbeitgeberinitiative „Charta der Vielfalt“ wurde im Dezember 2006 gegründet und steht unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel. Der CCV möchte mit der Unterzeichnung ein deutliches Zeichen für eine Unternehmenskultur setzen, die auf Respekt und gegenseitiger Wertschätzung basiert.

Gerade in der Call- und Contactcenter-Branche mit über 540.000 Beschäftigten ist Inklusion von großer Bedeutung. Menschen mit unterschiedlichen Handicaps, wie zum Beispiel einer Sehschwäche oder Bewegungsbeeinträchtigung, haben dort wertvolle Arbeitsplätze gefunden. Seit 2010 gibt es im Verband einen Arbeitskreis Inklusion. Vorrangiges Ziel ist eine verstärkte PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Zum einen, um auf diesem Wege Betroffenen zu zeigen, wo und wie sie potenzielle Arbeitgeber finden können. Zum anderen, um bei Unternehmen dafür zu werben, dass sie sich intensiver mit dem Inklusionsthema beschäftigen, und gegebenenfalls Hilfestellungen zu geben. Langfristig gilt es, dadurch auch das Image der Branche positiv zu beeinflussen. „Mitarbeitende haben unterschiedliche Stärken, die erkannt, gefördert und genutzt werden müssen. Es ist unsere Aufgabe, uns für Vielfalt im Arbeitsumfeld einzusetzen.“, so Dirk Egelseer, Präsident des CCV.

Die Branche schafft eine hohe Zahl an Arbeitsplätzen und trägt als „Motor der Modernisierung“ einen Mehrwert zur Dienstleistungsgesellschaft bei. Egelseer betont: „Die Arbeitsbedingungen verändern sich aufgrund des demographischen Wandels und der Digitalisierung. Wir müssen daher jetzt auf diesen Wandel reagieren und ihn produktiv nutzen. Durch Diversity Management haben wir die Chance, qualifiziertes Personal für uns zu gewinnen, die Zufriedenheit unter den Mitarbeitenden zu erhöhen und damit die Leistungsfähigkeit zu stärken.“

Über die „Charta der Vielfalt“

Die Charta hat das Ziel Anerkennung, Wertschätzung und die Einbeziehung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen zu fördern. Unterstützung erfährt die Initiative auch durch die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz. Auch Verbände können die Charta der Vielfalt unterzeichnen und sich damit zu einem Arbeitsalltag bekennen, der frei von Vorurteilen ist. Merkmale wie zum Beispiel Geschlecht, Behinderung oder Religion sollen im Arbeitsumfeld keine Rolle spielen, heißt es in der Charta.

Über den CCV

Der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen mit etwa 540.000 Beschäftigten. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV die führenden Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte.

 

Pressekontakt
ADVERB – Agentur für Verbandskommunikation
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BAG BBW mit neuem Logo und moderner Webseite

Berlin, 24.10.2018

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e. V. (BAG BBW) hat ihren Online-Auftritt erneuert. Die neue Website www.bagbbw.de ist nutzerfreundlicher, frischer und weiterhin barrierefrei. Zeitgleich mit ihrem Online-Auftritt stellt die BAG BBW am heutigen Mittwoch ihr neues Corporate Design im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung im bayerischen Abensberg vor.

Lesen Sie mehr zum Thema hier in der Pressemitteilung.

 

Kontakt

Nicole Lischka

Assistenz der Geschäftsführung

_________________________________________

Bundesarbeitsgemeinschaft
der Berufsbildungswerke e.V.
Oranienburger Straße 13/14 | 10178 Berlin

Tel. 030 2639809-96 | Fax 030 2639809-99
nicole.lischka@bagbbw.de | www.bagbbw.de

AMEVIDA besucht Focus-Schule in Gelsenkirchen

AMEVIDA bietet sehbehinderten Kindern und Menschen eine Perspektive

Gelsenkirchen, 15.10.2018. Tobias Groß, Auszubildender im dritten Lehrjahr, und Ulf Klaas, Arbeitnehmer im Dialogmarketing bei AMEVIDA, haben am Freitag, 12.10.2018, die Focus-Schule für sehbehinderte und blinde Schüler in Gelsenkirchen besucht und gut 30 Kindern und Jugendlichen den Beruf „Kaufleute für Dialogmarketing“ nähergebracht.

Seit neun Jahren ist Ulf Klaas bei AMEVIDA und glücklicher Arbeitnehmer, wie er selbst den Jugendlichen mitteilt. Ulf Klaas ist blind, hat eine Unterstützung durch eine Braillezeile am Computer und telefoniert mit Leidenschaft. Dies bringt er den interessierten Schülern, die ein ähnliches Handicap mit ihm teilen, mit Enthusiasmus näher.

Tobias Groß ist Azubi und Ausbildungsbotschafter. Er freut sich, dass er in seiner Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing das AMEVIDA Motto „Was werden. Bei uns“ leben kann. Er betont vor allem die Abwechslung bei AMEVIDA, die ihm ganz wichtig ist. Er nimmt den anwesenden Jugendlichen die Angst vor der Ausbildung: „Ihr werdet nicht allein gelassen, jederzeit ist ein Ansprechpartner oder Kollegen da, die sich um Euch kümmern. Nötige Unterstützungen am Arbeitsplatz aufgrund der Behinderung werden vom Arbeitgeber gestellt.“

Der Dialog, der schon während des Vortrags zustande kam, wurde erst durch das Läuten zur Pause unterbrochen.

AMEVIDA freut jederzeit sich auf neue Auszubildende oder auch Praktikanten, die in den Beruf hineinschnuppern wollen.

In Deutschland leben nach Angaben des Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) etwa 155.000 blinde und 500.000 sehbehinderte Menschen. Die Focus-Schule gehört zu den LWL-Förderschulen und unterrichtet mit dem Förderschwerpunkt Sehen Schüler aus Gelsenkirchen und Umgebung.

 

 

 

 

 

 

 

AMEVIDA
Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter für Customer Care Dienstleistungen in Deutschland. AMEVIDA bietet Branchenlösungen u. a. für Telekommunikation und Informationstechnologie, Versicherungen und Banken, Automobilindustrie und Energiewirtschaft sowie für Handel und Industrie. Mit Hauptsitz in Gelsenkirchen beschäftigt das Unternehmen an den Standorten Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen und Oberhausen rund 2.260 Mitarbeiter.

Für weitere Informationen: 

Sabine Haas
Geschäftsleitung Unternehmenskommunikation & Marketing

AMEVIDA SE
Kurt-Schumacher-Str. 100
D- 45881 Gelsenkirchen
Fon: +49 209 7070-217
Fax: +49 209 7070-110
Mobil: +49 151 21085474
Mail: Sabine.Haas@Amevida.de
Web: www.amevida.de

Arbeitsassistenz für Menschen mit Behinderung

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Laut einer Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Januar 2018 steht dem Anspruch eines schwerbehinderten Menschen auf Übernahme der Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz grundsätzlich nicht entgegen, dass dieser bereits eine andere Teilzeitbeschäftigung ausübt. Möchten Sie einen Menschen mit Behinderung in Teilzeit einstellen, der bereits anderweitig berufstätig ist, so ist nun hier jedoch immer noch keine Klarheit zum Anspruch auf Arbeitsassistenz geschaffen worden.

Das Bundesverwaltungsgericht hob mit seinem Urteil lediglich das Urteil des Oberverwaltungsgerichts auf und die Sache wurde an das Oberverwaltungsgericht zurückverwiesen. Aus der Pressemitteilung: „Nach dem Sozialgesetzbuch Neuntes Buch haben schwerbehinderte Menschen Anspruch auf Übernahme der Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz als begleitende Hilfe im Arbeitsleben. Die Notwendigkeit der Arbeitsassistenz ist nicht deshalb zu verneinen, weil der schwerbehinderte Mensch bereits einer anderen Teilzeitbeschäftigung nachgeht. […] Der Anspruch auf Übernahme der Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz dient auch der Chancengleichheit schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben. Deshalb ist es (wie bei nichtbehinderten Menschen) grundsätzlich ihre Sache zu entscheiden, welchem Beruf sie nachgehen, ob sie diesem ihre Arbeitskraft vollumfänglich widmen oder ob sie diese anteilig für mehrere Erwerbstätigkeiten einsetzen. […] “

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. kommt jedoch zur Einschätzung, dass das Urteil zu einer deutlich veränderten Praxis in der Leistungsgewährung führen wird.

„Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019“

Auslobung gestartet – jetzt bewerben!

Die Wirtschaft benötigt Menschen mit Behinderungen. Immer mehr Unternehmen setzen daher mit Blick auf die demografischen Herausforderungen auf Inklusion. Die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum zeichnen besonders gute Beispiele mit dem „Inklusionspreis für die Wirtschaft“ aus. Gemeinsam wollen die Initiatoren Impulse dafür geben, wie die Potenziale von Menschen mit Behinderung genutzt werden können.

2019 wird der „Inklusionspreis für die Wirtschaft“ bereits zum siebten Mal verliehen: Unternehmen aller Größenordnungen und aus allen Branchen können sich ab sofort bis bis zum 31. Oktober 2018 für die Auszeichnung bewerben. Arbeitgeber können außerdem für den Preis vorgeschlagen werden.

Nähere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

„Ich bin nur blind, nicht geistig behindert!“

Ansichten einer Blinden, die gegen viele Klischees zu kämpfen hat

 

Gelsenkirchen, 09.01.2018. „Was wir Blinde zu hören bekommen, ist manchmal unglaublich. Letztens hat mich einer bewundert, weil ich eine Treppe runtergegangen bin“, erzählt Hacer Savas und schüttelt mit dem Kopf. „Kein Problem“, habe sie dann geantwortet., „ich habe ja gesunde Beine.“ Die 31jährige ist unglaublich schlagfertig und geht mit ihrer Schwerbehinderung ganz selbstverständlich um. Deshalb war es für die junge Frau aus Marl auch immer wichtig, einen ganz normalen Beruf zu ergreifen. Seit zweieinhalb Jahren arbeitet Savas nun schon bei AMEVIDA, berät Mobilfunkkunden und optimiert deren Verträge. Fünf Tage die Woche acht Stunden lang – hochkonzentriert, und mit einer Menge Technik, die sie bei ihrer Arbeit unterstützt.

AMEVIDA, das ist der Callcenter-Riese mit Sitz in Gelsenkirchen und sechs weiteren Standorten in NRW. Das Unternehmen ist mit seinen rund 2260 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter im Bereich Customer-Care Dienstleistungen in Deutschland. Was so viel heißt wie: der gute alte Kundendienst. In allen sieben Standorten arbeiten auch Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen – der Rollstuhlfahrer, die Blinde und auch Menschen mit Amputationen. Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen müssen wenigstens fünf Prozent dieser Stellen mit schwerbehinderten Menschen besetzen, so will es der Gesetzgeber. Ansonsten ist eine Ausgleichsabgabe fällig. „Viele Arbeitgeber kaufen sich regelrecht frei“, ärgert sich Hacer Savas. AMEVIDA beschäftigt zurzeit 120 Mitarbeiter mit einer Behinderung.

Pressekontakt
Dr. Ayhan Yildiz
AMEVIDA SE
Tel.: 0209/70 70-200
Fax: 0209/70 70-110
E-Mail: ayhan.yildiz@amevida.de
Kurt-Schumacher-Str. 100
45881 Gelsenkirchen
www.amevida.de

CCV: Spende statt Geschenke

Berlin, 07.12.2017. Unter dem Motto „Spende statt Geschenke“ wird der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) dieses Jahr auf einen großangelegten Versand von Weihnachts- und Neujahrspost an Mitglieder, Partner und Sponsoren verzichten und stattdessen den Verein Sozialhelden e. V. mit einer Spende unterstützen. Damit will der Branchenverband erneut verdeutlichen, dass Menschen mit Handicap ein wichtiger Bestandteil der Call- und Contactcenter-Branche sind und das Engagement für Inklusion ein wichtiger Eckpfeiler der Arbeit des CCV ist.

Der CCV blickt auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr zurück. Dank der vertrauensvollen Zusammenarbeit von Mitgliedern, Partnern und Sponsoren endet das Jahr 2017 mit der erfolgreichen Umsetzung diverser Projekte, mit einer sehr positiven Mitgliederentwicklung und wurde gekrönt durch eine spannende Jahrestagung und eine ausgebuchte CCV-Quality-Award-Verleihung 2017 (zum Rückblick).

Leo Staub-Marx & Raúl Krauthausen auf der Jahrestagung 2017 (Quelle: CCV)„Mit dem Verzicht auf Weihnachts- und Neujahrspost wollen wir dieses Jahr neue Wege gehen und stattdessen den gemeinnützigen Verein Sozialhelden e. V. von Raúl Aguayo-Krauthausen unterstützen“, betont Roy Reinelt, CCV-Vizepräsident und Vorstand Marketing. „Seine Inklusions-Denkanstöße haben die Branchenvertreter auf unserer Jahrestagung sehr beeindruckt. Um diese wertvolle Arbeit weiterhin zu fördern, folgen wir dem Motto ‘Spende statt Geschenke‘. Da unsere Mitgliedsunternehmen ein ähnliches Engagement bei der Inklusion zeigen, sprechen wir mit dieser Aktion im Namen aller Unterstützer der Verbandsarbeit.“

Der CCV wünscht allen Mitgliedern, Sponsoren und Unterstützern wunderbare Weihnachstfeiertage und ein gesundes neues Jahr 2018!Druck

 

Über den CCV
Der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen mit etwa 540.000 Beschäftigten. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV die führenden Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte.

Pressekontakt:
ADVERB – Agentur für Verbandskommunikation
Christian H. Schuster
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CCV & Jabra unterstützen Inklusionsinitiativen von Raúl Aguayo-Krauthausen

Berlin, 21.11.2017. Auf der zurückliegenden Jahrestagung des Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) in Potsdam setzte der Branchenverband ein Zeichen in Sachen Inklusion. Im Rahmen der Keynote des Menschenrechtsaktivisten Raul Aguayo-Krauthausen erfuhren die Teilnehmer, wie sie schon durch Sprache Inklusion in ihren Unternehmen vorantreiben können. Das begeisterte Publikum honorierte mit seinem Applaus nicht nur den mitreißenden Impulsvortrag, sondern auch die zahlreichen Projekte für Menschen mit Behinderung, die Aguayo-Krauthausen mit seinem unermüdlichen Einsatz unterstützt. Dank CCV-Sponsor Jabra konnte der Gründer des Vereins Sozialhelden eine helfende Spende entgegennehmen.

„Dem Thema Inklusion wird immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt. Daher ist es uns wichtig, über Vorträge und den CCV-Arbeitskreis Inklusion zur Aufklärung beizutragen und so Missverständnisse und Berührungsängste abzubauen. Inklusion geht uns alle an“, betont Martin Köpf, Key Account Manager Contact Center DACH, bei Jabra.

Jahrestagung 2017 (180)„Behinderte Menschen leiden nicht zwangsläufig unter ihrer Behinderung. Viel mehr leiden sie an den Barrieren, denen sie täglich begegnen. Auch im Job. Wenn Sie meine Arbeit unterstützen möchten, freue ich mich sehr über Hilfe: www.raul.de/freundeskreis“, so Raúl Krauthausen.

Weitere Informationen zu seinen vielfältigen Projekten finden Sie unter www.raul.de, www.leidmedien.de, www.ramp-up.me!

Der Einsatz von Menschenrechtsaktivisten und Sponsoren und Förderern wie Jabra sind wichtige Bausteine, um das Thema Inklusion nachhaltig in der politischen Agenda des CCV zu verankern.

„Inklusion wird im CCV auch unter meiner Präsidentschaft weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Inklusion wird von vielen CCV-Mitgliedsunternehmen schon vorbildlich gelebt und ist ein wichtiger Bestandteil, um den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften für unsere Branche zu sichern. Zudem ist das Thema bei uns schon seit Jahren präsent. Der CCV-Arbeitskreis Inklusion unter Leitung von Heike Kraus setzt sich bereits seit 2010 für Menschen mit Handicap ein, um potenzielle Arbeitgeber für Betroffene zu finden. Bei Unternehmen wird dafür geworben, sich intensiver mit dem Inklusionsthema zu beschäftigen und gegebenenfalls Hilfestellungen gegeben“, fasst Dirk Egelseer, neuer CCV-Präsident, die Inklusionsbemühungen des Verbandes zusammen.

Ein weiteres Beispiel für ein vorbildliches Engagement für Menschen mit Behinderung sind die Bemühungen des CCV-Mitglieds gevekom GmbH. „Für die gevekom GmbH ist das Thema Inklusion ein fester Bestandteil der Personalpolitik. Unter dem Grundsatz, jedem eine Chance zu geben und Verantwortung für unsere Mitarbeiter zu übernehmen, beschäftigen wir schon seit einigen Jahren eine Vielzahl von Menschen mit Handicap an verschiedenen Standorten. Die überaus positiven Erfahrungen mit den Callcenter-Agents zeigen, dass keiner von unseren Mitarbeitern, Kunden oder Partnern vollkommen ist, keiner ist geschützt vor einem Unglück oder schwerer Krankheit. Das ist der Grund, warum wir uns bei der gevekom GmbH für eine aktive Gleichberechtigung und Chancengleichheit aussprechen. Für uns ist Inklusion der Weg, um soziale Verantwortung übernehmen zu können“, stellt Benjamin Barnack, Mitglied der Geschäftsführung/Prokurist der gevekom GmbH und CCV-Vorstand Mitglieder & Neue Medien, klar.

Über Jabra
Seit 2010 unterstützt Jabra als CCV-Silbersponsor die Verbandsaktivitäten. Als international führender Entwickler und Hersteller bietet Jabra unter dem Motto „Hear more, do more and be more“ ein umfassendes Portfolio an Kommunikations- und Sound-Lösungen, mit denen Nutzer mehr erreichen können. Mit seinen beiden Geschäftsbereichen für private und geschäftliche Anwender produziert Jabra schnurgebundene und schnurlose Headsets, Freisprechlösungen und Sportkopfhörer, die im Büro und unterwegs mehr Bewegungsfreiheit, Komfort und Funktionalität ermöglichen. Weltweit beschäftigt Jabra rund 1.000 Mitarbeiter und hat 2016 einen Jahresumsatz von 470 Mio. Euro erwirtschaftet. Als Teil der GN Group steht Jabra seit fast 150 Jahren für Innovation, Zuverlässigkeit und Bedienkomfort. GN ist weltweit in mehr als 90 Ländern tätig, beschäftigt über 5.000 Mitarbeiter und ist an der NASDAQ Kopenhagen gelistet.

Weitere Informationen:

www.jabra.com/de
http://twitter.com/jabrade
https://www.facebook.com/jabra/

Pressekontakt:
GN Audio Germany GmbH
Traberhofstraße 12
83026 Rosenheim
Sybille Bloech
End Customer Marketing Manager Central
Tel.: +49 (0)8031/2651 106
E-Mail: sbloech@jabra.com

Über den CCV
Der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen mit etwa 540.000 Beschäftigten. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV die führenden Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte.

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