TELUS International präsentiert Summit am 29.9.2022 in Wien

TELUS International freut sich, mit Gästen aus der gesamten DACH Region am
Donnerstag, dem 29. September 2022 ab 12 Uhr im Palais Wertheim in Wien eines der entscheidenden Zukunftsthemen zu diskutieren:

Sustainable processes & values for your business

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How to make a positive and green impact on your community as a company

Wir beschäftigen uns gemeinsam mit der spannenden Frage, wie Unternehmen einen positiven und ökologischen Einfluss auf ihr Geschäftsumfeld ausüben können.
Neben den klassischen Kriterien Preis und Qualität bei Kaufentscheidungen ist es für Konsument:innen zunehmend von Bedeutung, sich mit der Kultur eines Unternehmens zu identifizieren und die Marke zu erleben. Kriterien wie Nachhaltigkeit, Ethik und soziales Engagement rücken verstärkt in den Fokus und werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
Freuen Sie sich auf spannende Keynote Vorträge, erfolgreiche Best Practice Cases und regen Austausch mit Business Expert:innen der gesamten DACH Region und darüber hinaus.

Die Speaker

Katrin-Cécile Ziegler

Event Moderation Katrin-Cécile Ziegler ist Digital- & Umweltökonomin, Tech-Journalistin, mehrfache Medienpreisträgerin und TEDx Speakerin Als Dozentin für Zukunftstrends & Nachhaltigkeit sowie Digitale Ethik lehrt sie an der deutschen Hochschule für Wirtschaft & Umwelt (Nürtingen) und der HWZ Zürich.

Prof. Dariusz Jemielniak

Dariusz Jemielniak ist ordentlicher Professor und Leiter der Abteilung Management in vernetzten und digitalen Umgebungen (MINDS) an der Kozminski Universität und Mitarbeiter am Berkman-Klein Center for Internet and Society an der Harvard Universität.

Sylvia Haase

Sylvia Haase ist Mitgründerin der Worldtrash Foundation, sowie Umwelt- und Tierschutzaktivistin. Sie ist in der Unternehmensberatung tätig, um das Thema ESG (Environmental Social Governance) zu verbessern.

Schima Labitsch

Schima Labisch hat bei refurbed die Position des Director of Strategy & New Business inne. Sie ist in dieser Funktion für die langfristige Strategie sowie die Ausweitung der Geschäftsfelder und Produkte verantwortlich.

Miriam Walch
In ihrer Position ist Miriam für das Marketing, die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei Hektar Nektar verantwortlich.

Projekt 2028

Ganz besonders freuen wir uns darauf, das von Hektar Nektar ins Leben gerufene Projekt 2028 – die größte digitale B2Bee-Bienenschutzbewegung im deutschsprachigen Raum – vorzustellen.
Die Biene ist für die Bestäubung von 70% des regionalen Obstes und Gemüses verantwortlich, womit der Honigbiene im Zusammenhang mit unserer Ernährungssicherheit eine immer wichtigere Rolle zukommt. Doch die Bienenpopulation ist durch den Klimawandel, durch parasitäre Erkrankungen, durch großflächigen Pestizideinsatz und durch Monokulturen gefährdet.
Mit unserer Teilnahme am Projekt 2028 unterstützen wir als Unternehmen das Ziel der Initiative, die Bienenpopulation innerhalb der nächsten zehn Jahre um zehn Prozent zu steigern.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Vortrag und Workshop von Hektar Nektar.
Seien Sie mit dabei, wenn sich am 29. September in Wien alles um erfolgreiches, nachhaltiges Business dreht und registrieren Sie sich gerne über unsere Eventpage: www.telusinternational.at/event

Künstliche Intelligenz legt die Messlatte für die Kundenerfahrung höher – Talkdesk sieht große Chancen im Handel sich durch KI abzuheben!

Stuttgart, den 06.09.2022 – Der Aufstieg des personalisierten oder hyper-personalisierten Service ist eine der bedeutendsten Veränderungen, die Unternehmen und Kunde in den letzten Jahren im Einzelhandel erlebt haben. Es mag ein wenig ironisch erscheinen, dass in einer Zeit, in der persönliche Interaktionen in Geschäften und am Telefon abgenommen haben, der Kaufprozess dennoch weniger transaktional oder anonym und stärker personalisiert geworden ist.

 

Die Digitalisierung hat den Einzelhändlern den Weg geebnet, mehr Daten zu sammeln und zu analysieren. Diese Digitalisierung hat den Einzelhändlern nicht nur geholfen, ihre Kunden besser zu verstehen, sondern hat sie auch in die Lage versetzt, in Echtzeit auf deren Bedürfnisse zu reagieren.

 

Chris Wyper, Direktor der Global Retail Industry Strategy bei Talkdesk, beschreibt welche Chancen in KI stecken wenn es für Unternehmen darum geht, sich aus Sicht ihrer Kunden vom Wettbewerb abzuheben:

„Durch die Schaffung individueller und zielgerichteter Erlebnisse mithilfe von Daten, Analysen, AI und Automatisierung ist die „Hyper-Personalisierung“ nun die fortschrittlichste Methode, mit der Unternehmen und Marken ihren Service auf die Bedürfnisse einzelner Kunden zuschneiden können. Durch Hyper-Personalisierung können Marken einen kontextabhängigen Informationsfluss an Kunden am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und über den richtigen Kanal senden.

 

Die Macht der Daten nutzen

AI-gestützte Lösungen sind bereits lange am Markt und ermöglichen es Einzelhändlern, die Macht ihrer Kundeneinblicke besser zu nutzen, um eine nahtlose Customer Experience (CX) über alle Kanäle hinweg zu ermöglichen. Diese AI-gestützten Lösungen sind nicht mehr nur den Tech-Giganten vorbehalten, die ihre eigenen Algorithmen entwickeln, sondern werden zu einem Grundelement für viele Unternehmen. Leiter von Contact Centern benötigen heute keine komplexen technischen Kenntnisse mehr, um riesige Datenmengen sinnvoll zu nutzen und schnell darauf zu reagieren.

 

Kundenanfragen, Feedback und spontane Kommentare, die an den Kontaktpunkten des Contact Centers gesammelt werden, sind ein gutes Beispiel dafür. Werden diese Daten umfassend ausgewertet, können sie ein detailliertes Bild der Unternehmensleistung, der Kundenstimmung und wichtiger Trends vermitteln. Ohne die Möglichkeit, Echtzeitanalysen durchzuführen, wird die Verknüpfung dieser Punkte jedoch zu einer zeitaufwändigen – wenn nicht gar nahezu unmöglichen – Aufgabe. Kundeninteraktionen, die Einblicke und Werte liefern könnten, bleiben möglicherweise unbemerkt und ungenutzt.

 

AI-gestützte Sprach- und Textanalyse-Tools beginnen, all dies zu ändern. Sie bieten Echtzeiteinblicke in Trends der Customer Satisfaction (CSAT), die wiederum Einzelhändlern helfen, Loyalität aufzubauen.

 

Lösungen für Kundenanfragen

Unseren eigenen Untersuchungen zufolge geben 68 Prozent der befragten Kunden an, dass sich eine einzige schlechte Erfahrung negativ auf ihre Markentreue auswirkt, während 44 Prozent aufgrund einer positiven Interaktion mit einer Marke einen erneuten Kauf tätigen würden. Die Fähigkeit, Anfragen oder Probleme schnell und effektiv zu lösen, war schon immer ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal für Einzelhändler. Die Erwartungen der Kunden sind in den letzten Jahren exponentiell gestiegen, was die Messlatte für die Differenzierung noch höher gelegt hat.

 

Einzelhändler wissen im Grunde, dass die von ihnen gesammelten Daten wertvoll sind. Jetzt beginnen viele Retailer konsequent, AI-gestützte Lösungen als Mittel zur effizienten und schnellen Interpretation dieser Daten zu erkennen.

 

Self-Service-Technologie

Eine Art Selbstbedienungstechnologie ist ein hocheffizienter Weg, um Kundenanfragen zu bearbeiten, insbesondere bei großen, unkomplizierten Anfragen wie dem Bestellstatus. Chatbots oder virtuelle Mitarbeiter sind das häufigste, sichtbare Zeichen für den Einsatz von Selbstbedienungsfunktionen, und obwohl sie immer intelligenter werden, haben sie menschliche Mitarbeiter nicht ersetzt – und das aus gutem Grund!

 

Es wird immer Gelegenheiten geben, bei denen emotionale Intelligenz gefragt ist, z. B. beim Umgang mit schutzbedürftigen Kunden oder komplexeren Fällen. AI-gestützte Lösungen, wie z. B. virtuelle Mitarbeiter, sind eine wertvolle Unterstützung für echte Mitarbeiter, da sie deren begrenzte Zeit nutzen, um sich auf die komplexen Anfragen zu konzentrieren, die menschliches Einfühlungsvermögen erfordern.

 

Es ist leicht zu verstehen, warum sich Contact Center zunehmend Lösungen zuwenden, die ihre wertvollen Mitarbeiter unterstützen können. Durch lange Wartezeiten verursachte Kundenunzufriedenheit kann den Ruf einer Marke schädigen, was sich mit der Zeit auf den Gewinn auswirkt. Wenn man jedoch Kundenanfragen ausschließlich virtuellen Mitarbeitern anvertraut, riskiert man niedrigere Lösungsquoten und lässt die unschätzbare menschliche Empathie aus dem Prozess mit den Kunden verschwinden. Diese Technologie sollte also nicht als Königsweg zur Lösung aller Anfragen betrachtet werden. Die Kompetenz und das Einfühlungsvermögen der Mitarbeiter sind nach wie vor gefragt.

 

Working together

Die heutigen Selbstbedienungsportale und digitalen virtuellen Mitarbeiter sind intelligent, besser integriert und leichter zu schulen. Diese AI-gestützten Tools können Mitarbeiter unterstützen, indem sie ihre Interaktionen in Echtzeit überwachen, um relevante Vorschläge, Abkürzungen und Just-in-Time-Kundeneinblicke zu liefern.

 

Als Teil einer Contact-Center-Plattform kann die AI-Technologie dafür sorgen, dass die Kunden in jeder Phase des Prozesses einen Kontakt erhalten, der auf ihre individuellen Anfragen und Bedürfnisse zugeschnitten ist. Einzelhändler können ihre Contact Center skalieren, ohne ihr Personal erheblich aufzustocken, und gleichzeitig das Kundenerlebnis an jedem Kontaktpunkt verbessern. Transaktionsanfragen können zu jeder Tageszeit schnell bearbeitet werden, so dass sich die Mitarbeiter auf die komplexeren, wichtigeren Interaktionen konzentrieren können, die letztlich die Kundenbindung, den Gewinn und den Marktanteil steigern.

 

Konzentration auf die greifbaren Ergebnisse

AI sollte, wie jede andere Technologie auch, strategisch eingesetzt werden. Eine Möglichkeit, die Vorteile der AI-Technologie zu nutzen und eine breitere Akzeptanz im Contact Center zu erreichen, besteht darin, klein anzufangen und sich auf die greifbaren Ergebnisse zu konzentrieren, um interne Unterstützung und Fähigkeiten aufzubauen, bevor komplexere Anwendungsfälle in Angriff genommen werden.

 

Anstatt an das Endziel und die zur Erreichung dieses größeren Ziels erforderlichen Änderungen in den Prozessen zu denken, sollte man zunächst schrittweise Änderungen vornehmen und nach und nach mehr hinzufügen. Dadurch wird nicht nur eine breitere Akzeptanz im Team erreicht, sondern auch eine längerfristige Strategie unterstützt. Sobald erste Ergebnisse erzielt werden, kann der Umfang des AI-Projekts ausgeweitet werden, und damit auch das Potenzial für eine verbesserte Customer Experience.“

VIER erläuft Spende für Mukoviszidose e.V.

Nach zwei Jahren Corona konnte der „Mukoviszidose-Spendenlauf“ in Hannover jetzt erstmals wieder als gemeinsamer Vor-Ort-Event auf dem Sportplatz Hasenheide stattfinden.

Auch engagierte Läufer des Technologieunternehmens VIER nahmen dafür die Beine in die Hand und erliefen in ihrer sonntäglichen Freizeit einen satten Spendenbetrag zugunsten der guten Sache.
Beim Muko-Lauf werden Kilometer gelaufen/gegangen/gewalkt, um so eine Spende an die Mukoviszidose-Hilfe in Hannover zu erwirtschaften. Die Spenden, die bei dieser Veranstaltung erlaufen werden, gehen in voller Höhe an das „Haus Schutzengel“, eine Eltern- und Patientenherberge in der Nähe der MHH. Für den laufenden Betrieb ist das Haus auf Spenden angewiesen. „Die Veranstaltung hat in den vergangenen zwei Jahren sehr unter den Folgen der Pandemie gelitten“, erklärt VIER CEO Rainer Holler. „Viele Unternehmen, die früher dabei waren, sind abgesprungen oder existieren gar nicht mehr. Daher ist das Engagement von VIER besonders wichtig!“ Umso schöner der Erfolg: Die Läufer von VIER erreichten an einem sonnigen, angenehm temperierten Sonntag eine satte Spende von 1.000 Euro zugunsten des Vereins!

 

gevekom als sehr guter familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet!

Presseinformation

Dresden, 25.08.2022

Der erste Contact Center Dienstleister Deutschlands, der vom Deutschen Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V. (DIQP) das Zertifikat „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ erhalten hat, ist die gevekom GmbH in Dresden. Die Bewertung: sehr gut.

 

„Besser geht es nicht“, freut sich gevekom CEO Roman Molch. Familienfreundlichkeit ist für ihn nicht nur Positionierungsvorteil seines Unternehmens im Wettbewerbsumfeld, sondern persönliche Überzeugung: „Als Vater weiß ich selbst am besten, welche Unterstützung Eltern im Beruf brauchen.“ Umso mehr freut er sich, dass die der Auszeichnung zugrunde liegende Mitarbeiterbefragung ergeben hat, dass ausnahmslos alle seine Mitarbeiter seine persönliche Überzeugung teilen und gevekom als familienfreundlichen Arbeitgeber entweder schon weiterempfohlen haben oder dies jederzeit tun würden. Das DIQP-Zertifikat ist eine von vielen Auszeichnungen für Arbeitgeberqualität, um die sich gevekom stetig bemüht: „In jedem Auszeichnungs-Prozess wird unsere Arbeit unter die Lupe genommen. Wenn es irgendwo Verbesserungsmöglichkeiten gibt, finden wir sie. Auf diese Weise werden wir immer besser. Awards dienen unserem Tuning!“, so Roman Molch.

 

Die Grundlage für die Auszeichnung Familienfreundlicher Arbeitgeber DIQP waren eine unabhängige Mitarbeiterbefragung und ein HR-Interview im August 2022. So wurden die Meinungen der Beschäftigten und die Leistungen des Unternehmens für die Beschäftigten gleichberechtigt erfasst und bewertet. Die Befragung wurde von der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft SQC-QualityCert GmbH durchgeführt und nach den Standards des DIQP bewertet. Das Arbeitgebersiegel des DIQP wird von der unabhängigen Plattform Label-online.de (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz BMJV) als „besonders empfehlenswert“ beurteilt, was der bestmöglichen Bewertung entspricht.

Oliver Scharfenberg, Geschäftsführer von SQC-QualityCert: „Laut unserer Auswertung ist gevekom in besonderer Weise ein hervorragender Arbeitgeber. Das Unternehmen hat in der Mitarbeiterbefragung gezeigt, dass das Thema Familienfreundlichkeit von besonderer Bedeutung ist und entsprechend auch verdient die Bewertung „sehr gut“ erhalten. Wir gratulieren dem gesamten Team von gevekom zu diesem sehr guten Ergebnis“.

 

Die wichtigsten Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung:

  • 98,59 Prozent der Mitarbeitenden der gevekom beurteilten die Familienfreundlichkeit ihres Arbeitgebers mit „sehr gut“ (84,51%) oder „gut“ (14,08%).
  • Die im Unternehmen populärsten Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die klassische Teilzeit, flexible Arbeitszeiten, Home Office, betriebliche Kinderbetreuung, Sabbatical/Auszeiten und verlängerte Elternzeit.
  • Mit dem Angebot zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr zufrieden sind 88,73 Prozent, eher zufrieden sind 11,27 Prozent.
  • Für 82,86 Prozent trifft die Aussage voll und ganz zu, dass sich bei gevekom Beruf und Familie gut vereinbaren lassen, für 15,71 Prozent trifft die Aussage zu, für 1,43 Prozent trifft sie eher zu. Negativ-Aussagen dazu gibt es keine.
  • 98,57 Prozent der Mitarbeiter bejahen die Frage nach eindeutig zuständigen Instanzen oder Stellen, an die man sich zur Inanspruchnahme von Angeboten in diesem Bereich wenden kann.
  • 100 Prozent Zustimmung gab es zur Aussage, dass man sich im Kollegenkreis auch gegenseitig unterstützt, damit es mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie klappt, ebenso zur Aussage, dass Vorgesetzte für das Thema ein offenes Ohr haben und die Vereinbarkeit aktiv unterstützen.

Hintergrund

Der Contact-Center-Dienstleister gevekom wurde 2006 gegründet. Heute bekleidet gevekom unter den Top Ten Callcentern in Deutschland Platz neun (Quelle: Top Multichannel Contactcenter Ranking 2022, iBusiness/ONE-to-ONE/Versandhausberater) und gehört seit sechs Jahren in Folge zu den Top Ten der familienfreundlichsten Arbeitgeber innerhalb der Branche Marketing/Werbung/PR (freundin, Kununu). Credo: Your better place to work – „Wir glauben daran, dass glückliche Mitarbeitende den besten Job machen“.

Jahresumsatz der gevekom-Gruppe 2021, inklusive Neugründung hey contact heroes: 50,24 Mio. Euro (+63,38% im Vergleich zum Vorjahr); Mitarbeiter 01/2022: 1.327 (+49%), Seats gesamt: 1300. Standorte in Berlin, Dresden, Leipzig, Frankfurt/Main, Neubrandenburg, Chemnitz, Serbien (Belgrad), Spanien (Palma de Mallorca), Bulgarien (Burgas, Varna), Bosnien und Herzegowina (Sarajevo). Gesellschafter: Roman Molch (Geschäftsführung), Wolfram Gürlich. Referenzen (auf Anfrage): Dax-Unternehmen und umsatzstarke E-Commerce-Shops. Branchen: Handel/E-Commerce, Gesundheit, Reisen, Automotive, Verlage, Transport/Logistik, Personennah- und Fernverkehr, Energie/EVU, Banken, Öffentliche Hand.

www.gevekom.com

InVision AG beschleunigt erneut Cloud-Wachstum!

InVision AG zeigt erneut beschleunigtes Cloud-Wachstum im ersten Halbjahr 2022

Düsseldorf, 25. August 2022 – Die InVision AG (ISIN: DE0005859698) hat heute ihren Konzernzwischenabschluss zum ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht. Darin zeigt sich ein Plus von 5 Prozent beim Gesamtumsatz, der für die ersten sechs Monate 2022 insgesamt 7,092 Mio. Euro (6M 2021: 6,768 Mio. Euro) beträgt. Zum 30. Juni 2022 stieg der injixo ARR (Annual Recurring Revenues), der annualisierte Umsatz mit injixo Cloud-Abonnements, im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent auf 7,752 Millionen Euro (30. Juni 2021: 5,570 Mio. Euro). Damit führt die Gesellschaft das Anfang 2021 gestartete, kontinuierliche Wachstum hier weiter. Der injixo ARR nahm zuletzt zum Ende des ersten Quartals 2022 um 35 Prozent zu.

 

Vor dem Hintergrund der Anfang 2021 angekündigten Wachstumspläne, verzeichnete die Gesellschaft im ersten Halbjahr 2022 hauptsächlich aufgrund gestiegener Personalaufwendungen ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von minus 1,520 Millionen Euro (6M 2021: 0,033 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag bei minus 21 Prozent (6M 2021: 0 Prozent). Dementsprechend sank auch das Konzerngesamtergebnis, von minus 0,327 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2021 auf minus 1,935 Millionen Euro, und das Ergebnis pro Aktie ging auf -0,87 Euro zurück (6M 2021: -0,16 Euro). Diese Entwicklung liegt vollständig im Rahmen der Erwartungen.

Die liquiden Mittel stiegen zum 30. Juni 2022 um 63 Prozent auf 10,305 Millionen Euro (31. Dezember 2021: 6,338 Mio. Euro) an. Der operative Cashflow verringerte sich um 27 Prozent auf 1,155 Millionen Euro (6M 2021: 1,591 Mio. Euro) und das Eigenkapital sank um 16 Prozent auf 10,013 Millionen Euro (31. Dezember 2021: 11,870 Mio. Euro). Die Bilanzsumme erhöhte sich um 17 Prozent und lag zum 30. Juni 2022 bei 23,378 Millionen Euro (31. Dezember 2021: 19,988 Mio. Euro). Damit betrug die Eigenkapitalquote 43 Prozent (31. Dezember 2021: 59 Prozent) zum Ende des ersten Halbjahres 2022.

Ergänzend zu dem im Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2021 veröffentlichten Ausblick erwartet die Gesellschaft derzeit für das Gesamtjahr einen Gesamtumsatz von 14 Millionen bis 14,5 Millionen Euro (vorher: über Vorjahresniveau) und ein EBIT von minus 3,5 Millionen bis minus 4 Millionen Euro (vorher: bis zu minus 5 Mio. Euro). Aufgrund erhöhter Prognoseunsicherheit kann derzeit die ursprünglich avisierte Steigerung des injixo ARR um mindestens 40 Prozent nicht bestätigt werden. Der Vorstand rechnet damit, eine hinreichend sichere Prognose des injixo ARR zum Jahresende mit der Veröffentlichung des 9-Monatsberichts 2022 treffen zu können.

 

Der Konzernzwischenabschluss zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022 der InVision AG steht ab sofort auf der Internetseite der Gesellschaft zur Verfügung: www.ivx.com/investors/financial-reports.

Nachhaltigkeits-Visionen fördern! Startup-Format von QVC kürt “The Haut Company”, “Raccoon” und “TeaBlobs”

Startup-Format von QVC kürt “The Haut Company”, “Raccoon” und “TeaBlobs”

Die Online-Community hat entschieden: Jessica & Matthias Ludwig überzeugen in
der Kategorie Food, Sebastian Kadhim & Benjamin Maurer in der Kategorie
Innovation. Lisa Plenderleith behauptete sich bereits Mitte August beim „Female
Founders Pitch“ in der Kategorie Beauty auf Europas größter Lifestyle-Convention
GLOW in Essen. Alle drei Gründer*innen haben sich über das Startup-Format
NEXT>IN SUSTAINABILITY 2.0 beworben, mit dem Handelsriese QVC Startups
auszeichnet, die mit ihren Produkten mehr Nachhaltigkeit in unseren Alltag
bringen.

Düsseldorf, im August 2022 – Zwei Wochen lang hatten potenzielle Kund*innen,
Stakeholder aus der Startup-Szene und Interessierte Zeit, über ein öffentliches
Online-Voting, Stimmen für ihren nachhaltigen Favoriten abzugeben. „Wir freuen
uns über die vielen Bewerbungen, zukunftsträchtigen Ideen und die tolle
Unterstützung der Community beim Voting und auf der Convention“, sagt Laura
Balte, Director Beauty & Health bei QVC Deutschland. „Einmal mehr hat uns diese
Ausschreibung gezeigt, dass die Startup-Szene in puncto grün weit vorne ist.
Umso schöner, dass wir drei der Bewerber*innen nun mit der geballten
Vertriebspower von QVC unterstützen können.“

Lisa & Oli Plenderleith: Mit ihrem Startup The Haut Company sorgen Lisa & Oli
durch wiederverwendbare Eyepads für Frische im Gesicht und reduzieren
gleichzeitig die Müllproduktion. https://www.thehautcompany.com/

Jessica & Matthias Ludwig: Für klimaneutral produzierte, vegane Schokolade
kombiniert mit natürlichen Zutaten steht das junge Unternehmen raccoon – und
ist das Herzensprojekt von Jessica und Matthias. https://raccoonchoc.com/

Sebastian Kadhim & Benjamin Maurer: Das Startup Teablobs verbindet die
Parameter „einfach, lecker und nachhaltig“ für die Teezubereitung und reduziert
damit Abfall, Ausrüstung und Zeitaufwand. https://teablobs.de/

Die ausgezeichneten Gründer*innen haben nicht nur Mut bewiesen, sondern vor
allem innovative Ideen in den Bereichen Food, Beauty und Innovation vorgestellt.
Die prämierten Produkte haben die Chance, in das Produktportfolio von QVC
aufgenommen und auf allen Kanälen präsentiert zu werden. Darüber hinaus
erwarten die Gewinner*innen verschiedene Coachings, beispielsweise im Bereich
Marketing und Live-Präsentation.

„Wir wünschen uns sehr, dass sich auch unsere Kund*innen von den nachhaltigen
Produkten überzeugen lassen“, so Laura Balte. „Denn sie sind wirklich
unkompliziert in unseren Alltag zu integrieren. Und gemeinsam können wir für
unsere Umwelt einfach mehr erreichen.“

Über NEXT>IN SUSTAINABILITY
QVC geht mit seiner Initiative NEXT>IN SUSTAINABILITY 2.0 den nächsten Schritt in Richtung
Nachhaltigkeit. Die 2020 gestartete Plattform steht für Nachhaltigkeit, Vielfalt und Kreativität. Mit
einem neuen Format bietet sie innovativen Gründer*innen aus den Bereichen Fashion, Food, Beauty
und Innovation eine plattformübergreifende Sichtbarkeit im linearen Fernsehen, auf Webseiten, über
digitale Streamingdienste sowie auf Social Media. Die Initiative ist Teil der unternehmenseigenen
Startup-Initiative QVC NEXT, die seit 2017 innovative Startups fördert.

 

Die Customer Service- und Callcenter-Branche trauert um Wolfgang Wiencke

Die Callcenter-Branche hat einen ihrer großen Pioniere verloren.

„Mit Wolfgang Wiencke verlieren wir einen der Pioniere unserer Branche. Stets streitbar und meinungsstark hat er das öffentliche Bild unseres Verbandes und unserer Branche geprägt wie vermutlich kein Zweiter. Wir sind dankbar für alles, das er für den CCV und die CC-Gemeinschaft bewegt hat und werden ihn in guter Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Partnern.“

CCV-Präsident Dirk Egelseer

 

Ein Nachruf von Dr. Jan Thieme

Bereits 1984 gründete Wolfgang Wiencke sein Unternehmen Consultpartner, unter dessen Dach die bekanntere Marke profiTel entstand. Sie stand als Pionier für professionelle Callcenter-Dienstleistungen, lange bevor große Kapitalgesellschaften um die Jahrtausendwende den Markt für sich entdeckten. Neben der Dienstleistung entstand die praxiserprobte Callcenter-Beratung sowie die in Deutschland einzigartige profiTel-Akademie zur professionellen Ausbildung von Callcenter-Mitarbeitern und -Managern.

Wolfgang Wiencke verstand als Diplom-Psychologe etwas von Kommunikation und Ausbildung. Nach Berufserfahrungen in der Markforschung und in der Unternehmensberatung Roland Berger folgte mit Anfang Vierzig der Schritt in die Selbständigkeit – für eine Persönlichkeit wie Wolfgang Wiencke geradezu zwangsläufig. Er entwickelte mit seiner Consultpartner zunächst die telefongestützte Marktforschung für die Pharmaindustrie in Richtung Großprojekte weiter. Unter der Marke profiTel kam das Outbound-Telefonmarketing hinzu, seinerzeit in der breiten Anwendung eine Neuerung. Die Erfahrungen daraus flossen in die Beratung und in die Akademie ein. Mit der Liberalisierung des Telefonmarktes in den 1990er Jahren entstand die Callcenter-Branche, und Wolfgang Wiencke war von Anfang an einer ihrer führenden Protagonisten. 1997 verkaufte er den Callcenter-Teil an einen Wettbewerber; aber als Manager in einer Konzernstruktur zu arbeiten, entsprach wirklich nicht seiner Persönlichkeitsstruktur. Ab 2000 war er mit Beratung und Akademie wieder sein eigener Herr. Den Akademie-Teil führte seine Geschäftspartnerin und Ehefrau Beate Middendorf. Später kam noch als riesiges Projekt die Umsetzung der über viele Jahre entwickelten Inhalte auf eine E-Learning-Plattform hinzu. Wolfgang Wiencke war anerkannter Fachautor etwa mit dem Branchenbestseller „Call Center Praxis“.

Wolfgang Wiencke war auch ein Pionier der Branchenverbände. Er war Mitgründer des Council Telemedien des Deutschen Direktmarketingverbandes (DDV) und gehörte lange dessen Vorstand an. Er war Initiator und Mitgründer des Call Center Forums (CCF), später Call Center Verband (CCV). Wer ihn dort auf Tagungen erlebt hat, wird ihn als streitbaren, aber auch als exzellenten und unterhaltsamen Redner in Erinnerung behalten haben. Er hatte die Neigung aber auch die Gabe zur Selbstdarstellung. Er scheute sich nie, der Branche den Spiegel vorzuhalten und unprofessionelles Handeln sowie Managementfehler anzukreiden. Ihm sind Attribute wie „Enfant terrible“ oder „polarisierend“ verliehen worden, aber das immer mit einem ehrfürchtigen Respekt vor dieser „Institution“ und diesem „Urgestein“.

Wer Wolfgang Wiencke im persönlichen Gespräch erlebt hat, wird ihn als einen Widerpart mit klaren Grundsätzen erlebt haben, die er stets blitzschnell anzuwenden vermochte. Als „knallharte Sachlichkeit“ hat er das selbst einmal bezeichnet. Er war durchaus fordernd, und man tat gut daran, sich in seiner Gegenwart zu konzentrieren. Dass er Hauptmann der Reserve war, beleuchtet auch einen Aspekt seiner Persönlichkeit. „Für den Müßiggang sind wir nicht geschaffen“, hat er mir einmal gesagt, und so war er auch bis zuletzt.

Am 19. August 2022 ist Wolfgang Wiencke nach längerer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstorben. Beate Middendorf wird die Aktivitäten von profiTel weiterführen.

Majorel unterstützt Bankkunden in Irland!

Majorel unterstützt Bankkunden und Banken in Irland beim Kontowechsel und launcht SwitchAGENT.eu

Schließung zweier irischer Großbanken – eine Million Kunden müssen Girokonto wechseln

Gütersloh, 24. August 2022

Aufgrund der Schließung zweier irischer Großbanken müssen rund eine Million Bankkunden in Irland bis zum Ende des Jahres ihr Girokonto wechseln – eine Herausforderung für Verbraucher, Banken und Zahlungspartner. Der Customer Experience Dienstleister Majorel unterstützt Banken sowie Bankkunden in Irland beim Kontowechsel und hat die digitale Kontowechselservice-Plattform SwitchAGENT.eu gelauncht. Mit Hilfe des digitalen Kontowechselservice können die Bankkunden innerhalb weniger Minuten ihr Bankkonto zu einer anderen Bank umziehen und alle regelmäßigen Zahlungspartner automatisiert über die neue Bankverbindung informieren. Banken können die Lösung direkt in ihre Website einbinden und ihren Kunden im eigenen Corporate Design zur Verfügung stellen.

Laut Berichten des öffentlich-rechtlichen irischen Nachrichtensenders RTE haben bisher bereits knapp 300.000 betroffene Kunden ein neues Girokonto eröffnet, doch dies ist nur der erste Schritt eines Kontowechsels. Wenn Verbraucher das Girokonto wechseln, ist es für ihre Zahlungspartner wichtig, die neue Bankverbindung rechtzeitig mit allen benötigten Zusatzinformationen wie Vertrags-, oder Kundenummer zu erhalten, um die Umstellung vornehmen zu können. Bankenexperte Thomas Hoffmann, Senior Vice President bei Majorel, gibt deshalb zu bedenken: „Die Anzahl der neu eröffneten Konten lässt keine sicheren Rückschlüsse auf die Anzahl der bereits abgeschlossenen Kontowechsel zu. Denn für Bankkunden ist es sehr aufwändig, sich eigenständig um die Benachrichtigung aller Zahlungspartner zu kümmern. Da ihnen oftmals die benötigten Informationen und auch die Zeit fehlen, brechen viele Bankkunden den Prozess vorzeitig ab.“ Durchschnittlich muss jeder Bankkunde rund zwölf Zahlungspartner über den Kontowechsel informieren.
„Unsere Erfahrungen in anderen europäischen Ländern zeigen, dass mehr als 50 Prozent der Kontowechsel erst in den letzten vier Wochen vor einer Bankschließung durchgeführt werden. Dadurch kommt es in dieser Zeit zu Engpässen bei der Bearbeitung der Kontowechsel und zu Rücklastschriften“, berichtet Hoffmann, der bereits mehrere Bankschließungen und Fusionen auf dem europäischen Markt begleitet hat.

In einem ersten Schritt bietet Majorel Verbrauchern in Irland auf der Plattform SwitchAGENT.eu ab sofort die Möglichkeit, ihre Zahlungspartner aus einer Datenbank auszuwählen und kostenlos über die neue Bankverbindung zu benachrichtigen. Der bei der BaFin registrierte Kontoinformationsdienst stellt ab Ende September zusätzlich Open Banking Schnittstellen nach PSD2 bereit, um den Wechsel für die Bankkunden noch einfacher zu gestalten. Über diese Schnittstellen wird die Buchungshistorie des alten Bankkontos abgerufen und alle wichtigen Zusatzinformationen wie Vertrags-, Kunden- und Referenznummern werden ausgelesen. Die neue Bankverbindung kann den Zahlungspartnern dann unter Angabe aller benötigten Informationen digital zur Verfügung gestellt und vollautomatisch in ihren Systemen aktualisiert werden.

Bereits heute ändert Majorel mit seinem digitalen Kontowechselservice jährlich mehrere Millionen Bankverbindungen und arbeitet mit führenden Banken in Europa zusammen. Das Unternehmen hat bereits mehrere Banken bei Fusionen und Marktaustritten unterstützt und verfügt somit über umfangreiche Erfahrungen, innerhalb von wenigen Wochen den Kontowechsel für mehrere hunderttausend Kunden zu ermöglich. Majorel blickt mit seiner Kontowechsellösung auf mehr als zehn Jahre Erfahrung für über 100 Banken zurück.

Über Majorel
Majorel entwickelt und realisiert ganzheitliche Customer Experience-Lösungen der nächsten Generation für einige der renommiertesten Unternehmen der Welt, die im digitalen Bereich und in ihrer Branche führend sind. Unser globales Netzwerk umfasst 41 Länder auf fünf Kontinenten und mehr als 78.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über sechzig Sprachen sprechen. Auf Basis dieser globalen Präsenz bieten wir unseren Auftraggebern flexible Lösungen und gehen dabei auf kulturelle Besonderheiten ein – eine wesentliche Voraussetzung für eine exzellente Customer Experience.

Wir verfügen über fundierte Expertise in technologiegestützten Dienstleistungen, die Front- und Backoffice verzahnen. Zudem bieten wir ein breites Portfolio von CX-Consulting über Digital Consumer Engagement bis hin zu innovativen digitalen Lösungen für verschiedenste Branchen. Darüber hinaus sind wir einer der weltweit führenden Anbieter von Content Services, Trust & Safety. Unsere Kultur ist geprägt von Unternehmergeist – dies macht uns als Unternehmen aus.

Weitere Informationen zu Majorel finden Sie unter:
www.majorel.com
www.switchagent.eu

Krankenstand akutes Problem für die Branche!

 

Der gestiegene Krankenstand bei den Mitarbeitern ist ein akutes Problem für die Branche

Die Motivation des Personals wirkt sich unmittelbar auf die Geschäfte aus, insbesondere auf diejenigen, die in direktem Kontakt mit den Kunden stehen. Das war schon immer so – doch das Kontaktzentrum entwickelt sich zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Kundenerfahrung mit einer Marke. Deshalb ist jede Interaktion entscheidend für den Erfolg des Unternehmens

Im heutigen digitalisierten Markt ist das Kontaktzentrum oft die erste und einzige direkte Interaktion, die der Kunde mit einer Marke hat. Weitsichtige Unternehmen sollten daher in die Mitarbeiter des Kontaktzentrums investieren und sicherstellen, dass die notwendigen Voraussetzungen bestehen, damit sie gute Arbeit leisten können.

Der einzelne Mitarbeiter wird immer mehr zu einer Schlüsselperson für das Kundenerlebnis – und damit auch für Ihr Unternehmen. Doch lassen wir zunächst einmal das Geschäftliche beiseite und befassen wir uns mit der Tatsache, dass ein zunehmender Anteil der Kundendienstmitarbeiter in Kontaktzentren unter psychischen Erkrankungen, akutem Stress und mangelnder Unterstützung durch Führungskräfte und Vorgesetzte leidet. Dass sich die Situation während der Pandemie verschlimmert hat, liegt auf der Hand: Sowohl in den USA als auch in Europa sind die Unternehmen von einer enormen Kündigungswelle betroffen, da die Menschen ihrer Arbeitsplätze überdrüssig geworden sind, was als „The Great Resignation“ bezeichnet wird. Besonders in Deutschland ist die Situation alarmierend. Dort geben mittlerweile 23 Prozent an, in den kommenden zwölf Monaten kündigen zu wollen. Das übertrifft laut einer im April vorgestellten Gallup-Studie sogar den Trend in den USA.

Dies hat die Kontaktzentren zu einer schmerzhaften Erkenntnis geführt: Es mangelt an notwendigen Instrumenten und Strategien, um Mitarbeiter aufzufangen, die sich in ihrem Berufsleben nicht ausreichend motiviert fühlen oder im schlimmsten Fall durch ihre Arbeitssituation krank werden. In Branchen, die auf Beziehungen und menschliche Interaktion angewiesen sind, ist das Problem noch größer. Wer es löst, der gewinnt nicht nur einen entscheidenden Vorsprung im wachsenden Konkurrenzkampf um qualifiziertes Personal, sondern sorgt auch für zufriedene und motivierte Mitarbeiter.

Sehen wir uns daher einige der Herausforderungen an, mit denen Mitarbeiter in Kontaktzentren konfrontiert sind – und wie diese bewältigt werden können.

1. Stress
Laut der jüngsten Umfrage von Calabrio haben 96 Prozent der Mitarbeiter von Kontaktzentren 2021 mindestens einmal pro Woche akuten Stress erlebt. Ein Drittel gab an, mehrmals pro Woche akuten Stress zu empfinden. Die meisten sind der Meinung, dass ihr Unternehmen nicht genug tue, um gegen Probleme mit Stress vorzugehen.

2. Work-Life-Balance
Die Unwägbarkeiten in den letzten Jahren, sowohl am Arbeitsplatz als auch im Privatleben, war in Kombination mit der Arbeit im Homeoffice für viele eine große Belastung. Die früheren Routinen, um eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu schaffen, gelten nicht mehr. Bis zu 41 Prozent der Beschäftigten von Kontaktzentren gaben in unserer Studie an, die Work-Life-Balance als größten Stressfaktor zu erleben.

Höhere Anforderungen an den Kundenservice
Die Erwartungen der Kunden an Multikanalservice, komplexe Problemlösungen und Empathie seitens der Mitarbeiter nehmen zu. Die Mitarbeiter spüren dies deutlich und bezeichnen die steigenden Kundenerwartungen als die zweitgrößte Herausforderung, vor der ihre Kontaktzentren heute stehen – gleich hinter der hohen Personalfluktuation.

So lässt sich der Stress im Kontaktzentrum verringern: Neue Voraussetzungen für eine bessere Arbeit
Glücklicherweise hat das letzte Jahrzehnt nicht nur neue Herausforderungen, sondern auch neue Möglichkeiten zur Optimierung und Modernisierung der Arbeitsmethoden gebracht. Werfen wir einen Blick auf einige der besten Möglichkeiten zur Entwicklung eines modernen Kontaktzentrums mit motivierten Mitarbeitern. Wir stellen hier drei Möglichkeiten vor, wie die psychische Gesundheit der Mitarbeiter durch Technik verbessert und Stress abgebaut kann:

1. Automatisieren
Einer von drei Mitarbeitern gibt an, dass die steigende Zahl der eingehenden Anrufe stark zum Stress beiträgt. Mit neuen digitalen Technologien ist es jedoch möglich, Gespräche so zu lenken, dass die Warteschlange durch intelligente, datengesteuerte Ansätze nicht mehr als endlos wahrgenommen und die richtige Balance zwischen Entlastung und positiver Herausforderung gefunden wird. Dennoch wird die menschliche Komponente immer das Wichtigste bleiben, insbesondere wenn es um komplexere Probleme geht, die innovative Lösungen erfordern.

Die Automatisierung stellt nicht nur eine Arbeitserleichterung für die Agenten, sondern auch für die Manager und die operativen Abteilungen dar. Ein gutes Beispiel ist das Qualitätsmanagement, bei dem manuelle Verfahren dazu führen, dass die meisten Kontaktzentren nur 2 Prozent aller Kunden-Agenten-Interaktionen auswerten. Prädiktive KI unterstützt die Bewertung und Analyse aller Interaktionen und hilft bei der Entscheidung, welche Interaktionen von einem Menschen ausgewertet werden sollten. Automatisierte Workflows beschleunigen den Prozess und ermöglichen ein proaktiveres und informierteres Arbeiten, was zu einer besseren Kundenerfahrung führt.

2. Flexibles Arbeiten
Die Möglichkeit, den Arbeitsort selbst zu wählen, hilft dabei, die Problematik der Work-Life-Balance zu bewältigen und den Arbeitnehmern mehr Kontrolle über ihre Arbeitszeit zu geben. Viele wünschen sich heute Hybridlösungen, bei denen sie sowohl im Homeoffice als auch am Arbeitsplatz arbeiten können. Persönliche Planungstools vermitteln ein Gefühl der Kontrolle und Flexibilität.

3. In Coaching investieren
Eine bessere Qualitätsüberwachung, die sich auf Daten statt auf das Bauchgefühl stützt, kann die Kluft zwischen der Wahrnehmung der eigenen Kapazität und den Erwartungen der Kunden überbrücken.

Heute stehen Technologien zur Verfügung, mit denen jedes Kundengespräch genauer ausgewertet werden kann, z. B. durch Sprachaufzeichnung und automatische Anrufanalyse. Dies schafft die Voraussetzungen für ein qualifizierteres Coaching mit individuellen Entwicklungsplänen für jeden Mitarbeiter. Zeigen Sie, dass Sie an die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter glauben, und schaffen Sie ihnen die Bedingungen, um die bestmögliche Arbeit zu leisten.

Verbesserungen an mehreren Fronten bieten eine Win-Win-Win-Situation
Es ist ein Klischee, aber kann es nicht oft genug wiederholen: Es gibt keine Universallösung. Die Herausforderungen, denen sich die Branche im Hinblick auf die Mitarbeiter und das Qualifikationsangebot gegenübersieht, zeigen sich an mehreren Fronten.

Wenn Sie in all diesen Bereichen an der Lösung des Problems arbeiten, werden Sie von den deutlichen Ergebnissen profitieren. Durch zufriedene Mitarbeiter senken sich nicht nur die Kosten aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle und Kündigungen. Auch Ihre Kunden werden zufriedener sein. Eine echte Win-Win-Win-Situation

CCV Quality Award 2022: Jury gibt Shortlist bekannt

Berlin, 19.08.2022.

Nach einem zweimaligen pandemiebedingten Ausfall wird der CCV Quality Award in diesem Jahr zum 17. Mal vom Customer Service & Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) verliehen. Für den Qualitätspreis der deutschen Customer Service- und Call- und Contactcenter-Branche nominierte die hochrangige Jury aus Experten und Praktikern unter dem Vorsitz von CCV-Ehrenpräsident Manfred Stockmann zehn Unternehmen für die Shortlist.

 

 

Qualitätsvoller Kundendialog hat in Deutschland eine Heimat. Bis zum 22. Juli 2022 konnten kreative und einfallsreiche Ideen in den Kategorien Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterorientierung, IT-Innovation und – neu im Jahr 2022 – Best Partnership eingereicht werden.

Die Shortlist des diesjährigen CCV Quality Award umfasst mit der

Unternehmen, die in der jeweiligen Kategorie besondere Leistungen, neue Ideen oder ungewöhnliche Maßnahmen erbringen. Einige Unternehmen bewarben sich für mehrere Kategorien.

Die Nominierten für den CCV Quality Award 2022 werden Mitte Oktober von der Jury bekannt gegeben. „Gute Leistung und innovative Lösungen verdienen Sichtbarkeit. Die beste Gelegenheit, dies zu erreichen, bietet der CCV Quality Award“, betont Manfred Stockmann, Jury-Vorsitzender und CCV-Ehrenpräsident. CCV-Präsident und Jury-Mitglied Dirk Egelseer ergänzt: „Ich freue mich auf einen spannenden Wettbewerb, nachdem der Branchenpreis pandemiebedingt zwei Jahre pausieren musste.“ Der CCV Quality Award wird von den Award-Paten Nuance Communications, Poly, infinit.cx und Jabra unterstützt.

Die exklusive Preisverleihung findet im Rahmen der Jahrestagung der Call- und Contactcenter-Wirtschaft am Abend des 17. November 2022 im Kongresshotel Potsdam statt. Melden Sie sich jetzt für das am 17. und 18. November 2022 ausgerichtete Branchenevent des Jahres an! Sie erwartet ein spannendes Programm mit hochkarätigen Gästen.

 

 

Download Bild Shortlist: https://cc-verband.de/wp-content/uploads/2022/08/Picture-PM-Shortlist-CCV-Quality-Award-2022.png

Informationen und Anmeldung zur CCV-Jahrestagung: www.ccv-jahrestagung.de

Informationen zum CCV Quality Award: www.quality-award.de

Informationen zum CCV: www.cc-verband.de

 

Über den CCV Quality Award

Der CCV Quality Award ist die höchste deutsche Auszeichnung der Customer Service- und Call- und Contactcenter-Branche. Er wird vom CCV und der Fachzeitschrift TeleTalk jährlich in vier regulären Kategorien verliehen. Die Preisverleihung findet am 17. November 2022 im Rahmen der Jahrestagung der Call- und Contactcenter-Wirtschaft in Potsdam statt. Den Qualitätspreis unterstützen exklusiv die Award-Paten Nuance Communications, Poly, infinit.cx und Jabra. Informationen finden Sie unter www.quality-award.de und zur Jahrestagung der Call- und Contactcenter-Wirtschaft „Smarter, Interaktiver, Callcenter“ unter www.ccv-jahrestagung.de.

 

Über den CCV

Der Customer Service & Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) ist die Stimme der deutschen Customer Service- und Callcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig mit über 560.000 Beschäftigten zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV führende Customer Service-Einheiten und Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte.

 

CCV Quality Award-Servicebüro
+siggset+ print & media AG

Ulf Gimm, Leiter Unternehmenskommunikation

award@cc-verband.de

 

Pressekontakt

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Jördis Harenkamp
Managerin Public Relations & Finanzen
presse@cc-verband.de