Lunch-Talk: Wer gilt als leistungsstark – und welches Potenzial wird dabei übersehen?

Am 18. März von 12:00 bis 13:00 Uhr führt der Charta der Vielfalt e. V. ein Online-Event durch, auf welches wir gern hinweisen:

Leistung entscheidet über Einstellungen, Beförderungen und Entwicklungschancen. Doch was wir als „leistungsstark“ wahrnehmen, ist nicht objektiv. Es ist geprägt von unbewussten Denkmustern, Erwartungen und gesellschaftlichen Bildern darüber, wer als kompetent, durchsetzungsfähig oder führungsstark gilt. Genau hier setzen kognitive Biases an: Unbewusste Verzerrungen beeinflussen, wie wir bewerten, wer „passt“ und wer nicht. Diese Biases wirken subtil und oft unbemerkt, doch sie führen dazu, dass wertvolles Potenzial von Mitarbeitenden übersehen wird.‍

In diesem Lunch-Talk gibt der Charta der Vielfalt e.V. gemeinsam mit Dr. Ramzi Fatfouta psychologische Einblicke in Vorurteile, Bewertung und Fairness in der Arbeitswelt – und wie wir unsere Biases künftig hinterfragen können.

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Der Vielfaltskalender 2026 ist da!

2026 schreibt der Charta der Vielfalt e. V. ein neues Kapitel für Vielfalt. The best is yet to come.

Ein neues Jahr bedeutet neue Chancen: für Dialog, für Perspektivenvielfalt und für eine Arbeitswelt, in der alle Potenziale zählen. Durch das Jahr begleitet Sie auch der Vielfaltskalender 2026 – mit allen relevanten Fest-, Feier- und Aktionstagen rund um Diversity und gesellschaftliche Vielfalt. Diesen können Sie jetzt im A1-Format bestellen. Neben der praktischen Jahresübersicht enthält er auch das beliebte Charta-der-Vielfalt-Stadtbild. Oder Sie laden sich den kostenlosen ICS-Kalender auf Deutsch oder Englisch herunter. Das Beste: Mit dem Kauf unterstützen Sie in diesen besonderen Zeiten das Engagement des Vereins für Vielfalt am Arbeitsplatz.

HIER geht’s zur Bestellung.

Quelle: Vielfaltskalender 2026 – Charta der Vielfalt e. V.

Der Inklusionspreis für die Wirtschaft

Vielfalt in der Belegschaft zahlt sich aus.

Unternehmen erkennen zunehmend das Potenzial von Menschen mit Behinderungen und den Mehrwert unterschiedlicher Begabungen. Inklusion bietet ihnen viele Vorteile: Betriebe bekommen qualifizierte Fachkräfte, loyale Mitarbeitende und stärken ihre Attraktivität. Das Unternehmen profitiert von einem verbesserten Betriebsklima – und nicht zuletzt auch von finanziellen Vorteilen. Menschen mit Behinderungen sind wertgeschätzte Arbeits- und Fachkräfte – das unterstreichen die Unternehmen in Deutschland, für die Inklusion zum betrieblichen Alltag gehört. Sie wissen, dass Inklusion in der Arbeitswelt für alle Seiten ein Gewinn ist.

Diese guten Erfahrungen will der Inklusionspreis für die Wirtschaft teilen und andere Unternehmen durch erfolgreiche Praxisbeispiele aufschließen und ermutigen. Egal, ob Ausbildung und Einstellung von Menschen mit Behinderungen oder die Weiterbeschäftigung von Mitarbeitenden, deren Behinderungen erst im Laufe des Berufslebens auftreten: Inklusion überzeugt im Arbeitsleben. Der Preis wird initiiert von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem UnternehmensForum. Schirmherrin des Inklusionspreises für die Wirtschaft 2026 ist Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales.

Mit guten Beispielen zeigen, wie es geht – Jetzt für den Inklusionspreis 2026 bewerben! Unternehmen können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Einsendeschluss ist der 15. April 2026.
HIER geht’s zu weiteren informationen.

Quelle: inklusionspreis.de – UnternehmensForum e.V.

„InklusionsGuides“ des Hildegardis-Verein e.V.

Jetzt bewerben!

Wir weisen Sie gern auf ein spannendes Angebot des Hildegardis-Verein hin (Quelle):

Das Projekt „InklusionsGuides“ des Hildegardis-Verein e.V. geht zum Dezember 2025 in die vierte Runde. Unternehmen und Institutionen, die sich für Vielfalt weiter öffnen, dem Fachkräftemangel begegnen, Vorurteile abbauen und neue Talente ansprechen möchten, können sich um einen Platz bewerben. 10 Unternehmen und Institutionen haben das Projekt bereits erfolgreich abgeschlossen, Erkenntnisse gewonnen und Veränderungen eingeleitet. 6 weitere Unternehmen befinden sich noch bis Februar 2026 in der dritten Guidancephase.

Was ist Ziel des Projektes?
Ziel des Projektes ist es, barrierefreie Bewerbungsprozesse anzustoßen, flexible Arbeitszeitmodelle zu entwickeln und Mitarbeitende für Inklusionsthemen zu sensibilisieren. Es werden Chancen eröffnet, in Zeiten des Fachkräftemangels qualifizierte Mitarbeiter*innen zu gewinnen, und die Diversitätskultur in dem Unternehmen zu stärken.

Was sind InklusionsGuides?
InklusionsGuides sind Studentinnen und Absolventinnen mit Behinderung. Sie beraten die Mitarbeiter*innen und Führungskräfte als Expertinnen in eigener Sache. Offen, direkt, praxisnah und mit dem Ziel, Vorurteile abzubauen.

Wer kann sich bewerben?
Alle Unternehmen und Institutionen – unabhängig von ihrem Erfahrungsstand in den Bereichen Inklusion und Diversität – sind eingeladen, sich zu bewerben. Auch wenn die Gegebenheiten vor Ort nicht barrierefrei sind, ist eine Teilnahme möglich.

Leistungen des Projektes
Über den Zeitraum von einem Jahr (Guidancephase) kommen zwei InklusionsGuides in das Unternehmen/die Institution. Der Schwerpunkt der praxisnahen Analyse und Beratung liegt in den Bereichen Recruiting und Employer Branding.

HIER finden Sie weitere Infomationen.

E-Learning-Kurs „Barrierefreie Arbeitsgestaltung“

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) e.V. bietet neben jeder Menge Informationen auch E-Learning-Kurse an, so beispielsweise „Barrierefreie Arbeitsgestaltung“. Die BIH-Akademie unterstützt mit ihren kostenfreien E-Learning-Formaten die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt, in dem sie Weiterbildung zu verschiedensten Aspekten rund um die berufliche Teilhabe anbietet. Das E-Learning-Angebot wird weiter ausgebaut. Aktuell gibt es bereits Kurse zu den Themen „SGB IV im Personalmanagement“, „Inklusionsvereinbarung“ und „Versammlung der schwerbehinderten Beschäftigten“. Kurse zu den Themen „Wahl der Schwerbehindertenvertretung“ und „Kirchliches Arbeitsrecht“ folgen. 

Die Online-Selbstlernkurse der BIH-Akademie sind interaktiv und barrierearm, das heißt, sie sind für den Screenreader optimiert und können auch über die Tastatur gesteuert werden. Regelmäßig können die Lernenden kleine Aufgaben lösen oder ihr Wissen in einem Quiz überprüfen. In Videos zeigen an­schau­liche Beispiele, wie Barriere­freiheit am Arbeitsplatz umgesetzt werden kann. Die Lernzeit ist flexibel: Die Arbeit in den Kursen kann jederzeit unterbrochen und an der jeweiligen Stelle wieder­auf­ge­nommen werden. Und wer den Kurs durchgearbeitet hat, erhält eine Teilnahme­bescheinigung.

HIER geht es zum neuen Online-Selbstlernkurs „Barrierefreie Arbeitsgestaltung“.

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) e.V.

Spenden für Silbernetz

Mit Veränderungen, Abschieden und Neuanfängen leben und an der Kante balancieren – darin hat das CCV-Mitglied Silbernetz Übung. Aber das Team rund um die Initiatorin Elke Schilling lässt sich nach besten Kräften darauf ein und ist dankbar für jede Unterstützung, die es bekommt. Und nutzt jede Möglichkeit, sie anzufragen. So hat Elke Schilling auch nach einigem Überlegen auf Betterplace einen Spendenaufruf zu ihrem Achtzigsten gestartet. Wir gratulieren herzlich und freuen uns, wenn das ein oder andere CCV-Mitglied etwas beiträgt.

CCV-Arbeitskreis Inklusion am 28.05. in Kassel

„LZK-BEM-GdB und nun? Die Führungskraft im Spannungsfeld zwischen Mitgefühl und Wirtschaftlichkeit“

Am 28. Mai 2024 ist der 12. Deutsche Diversity-Tag, ein Aktionstag des Charta der Vielfalt e. V.. Der Tag dient dazu, ein Bewusstsein für Vielfalt in der Arbeitswelt zu schaffen, Vorurteile abzubauen und inclusive Arbeitsumgebungen zu fördern.

Der CCV-Arbeitskreis Inklusion hat den Aktionstag zum Anlass genommen, zu einem besonderen Event für Führungskräfte der Call- und Contactcenter-Branche nach Kassel einzuladen. Unser Thema: „LZK-BEM-GdB und nun? Die Führungskraft im Spannungsfeld zwischen Mitgefühl und Wirtschaftlichkeit“. Viele Unternehmen in unserer Branche haben die Herausforderung, geeignetes Personal zu finden und dann auch zu binden. Wir wollen aufzeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, KollegInnen und MitarbeiterInnen in der Arbeit und im Unternehmen zu halten, auch wenn sie gesundheitliche Herausforderungen haben.

Freuen Sie sich auf Beiträge von:

  • Frank Botthof, Pia Bein und Birgit Prünte von QVC: „Arbeits- und Sozialrechtliche Regelungen als Orientierungshilfe für Führungskräfte“
  • Alfons Bromkamp, Triple S, und Jannik Karlisch, KKH: „Gesundheit im Service Center! Diverses Feigenblatt oder betriebswirtschaftliche Chance?“
  • Jens Bestmann von ProCom-Bestmann: „Ist Homeoffice überhaupt gesund?“ Was tun, wenn es zuhause eigentlich nicht geht und es im Büro nicht gut ist?
  • Yvonne Buhlmann vom Firmenservice der Deutsche Rentenversicherung Bund: „Prävention vor Rehabilitation vor Rente“

und ausreichend Zeit für einen gemeinsamen Austausch zum Thema!

HIER geht’s zur kostenfreien Anmeldung und zu weiteren Informationen – sichern Sie sich schnell einen der limitierten Plätze!

Inklusionsbarometer Arbeit

Kurze Erholung, aber schlechte Prognose für Inklusion auf dem Arbeitsmarkt

Insgesamt zeichnet das elfte Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes ein gespaltenes Bild. Zwar hat sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent auf 163.507 reduziert, doch die Erholung währt nur kurz: Betrachtet man die Entwicklung im laufenden Jahr, so zeigt sich, dass der Wert seit April wieder höher liegt als Ende 2022.

Entscheidend für die Zukunft der Inklusion auf dem Arbeitsmarkt ist die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber*innen. Ein wichtiger Hebel für eine Verbesserung der Einstellungsbereitschaft können die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber*innen – kurz: EAA – sein, die zum 1. Januar 2022 ihre Arbeit aufnahmen. Sie unterstützen Unternehmen hinsichtlich der Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und sollen eine verlässliche Beratung und Begleitung gewährleisten. Die ersten Erfahrungen sind ermutigend: Im vergangenen Jahr hatten die EAA insgesamt bereits über 10.000 Betriebskontakte.

HIER geht’s zum Download des Inklusionsbarometers und zu weiteren Informationen.

Barrierefreiheitsstärkungsgesetz

FAQ von der Bundesfachstelle Barrierefreiheit veröffentlicht

Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz werden zum ersten Mal private Wirtschaftsakteure dazu verpflichtet, einige Produkte und Dienstleistungen, die nach dem 28. Juni 2025 in Verkehr gebracht werden, barrierefrei zu gestalten. Zum Gesetz gibt es viele offene Fragen. Für wen ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verpflichtend? Welche Normen und anderen technischen Standards sind maßgeblich für die Umsetzung des BFSG? Diese und viele andere Fragen beantworten die FAQ der Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember

Gespräch zum Thema Autismus

Am 3. Dezember war der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Er soll jedes Jahr weltweit das Bewusstsein für ihre Belange schärfen und den Einsatz für ihre Würde und Rechte fördern. Zu diesem Anlass hat die Leiterin des CCV-Arbeitskreises Inklusion Birgit Prünte mit Clemens Herforth, einem Experten in eigener Sache, zum Thema Autismus diskutiert und die Frage beantwortet, was Menschen mit Autismus so besonders macht, und wie die Stärken in einem modernen Contactcenter richtig zur Geltung kommen können.

Lesen Sie HIER den kompletten Beitrag.