SNT Deutschland AG und buw Unternehmensgruppe erhalten CCV Quality Award in der Kategorie Inklusion

7.10.2014

Über Deutschlands höchste Auszeichnung für Callcenter Organisationen – den CCV Quality Award des Call Center Verband Deutschland e.V. (CCV) – konnten sich gestern Abend gleich sechs Unternehmen freuen: Competence Call Center mit dem Kunden Payback, Combitel mit dem Kunden Envivas, die TAS AG, Walbusch, SNT und buw. In vier Kategorien hatten sich für die letzte Runde noch zwölf Bewerber qualifziert. Unter diesen Nominierten wählte die Jury schließlich die besten Bewerber aus.

Seit 15 Jahren ist Inklusion ein integraler Bestandteil der Verbandsarbeit. Laudator und CCV Präsident Manfred Stockmann betonte in seiner Laudatio, dass es beide Preisträger der Kategorie Inklusion hervorragend verstanden hätten, die Unterschiedlichkeit zum Prinzip zu erheben und sich in Personalauswahl und Personaleinsatz zuerst auf die Kompetenzen der Mitarbeiter zu konzentrieren. Die SNT Deutschland AG und die buw Unternehmensgruppe lebten damit ein vorbildliches Miteinander und förderten die Entwicklungsmöglichkeiten jedes Einzelnen unabhängig von Einschränkungen.

Hier können Sie die komplette Pressemitteilung zum CCV Quality Award einsehen.

 

Beschäftigungsquote bleibt unverändert bei 4,1 Prozent

Menschen mit einem Handicap haben es im Vergleich zu nicht behinderten Menschen schwerer, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Sie sind leider häufig noch vielen Vorurteilen ausgesetzt. Richtig eingesetzt sind sie leistungsfähige, motivierte und engagierte Mitarbeiter.

Die Allianz „Arbeit + Behinderung“ hat in Sachsen bundesweit einzigartige Fördermöglichkeiten geschaffen, damit diese Frauen und Männer wieder in Lohn und Brot kommen.

„Der sächsische Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig und die Menschen mit Handicap haben
bisher kaum von der positiven Arbeitsmarktentwicklung profitieren können. Dabei sind sie häufig gut qualifiziert, motiviert und nicht weniger leistungsfähig. Vielmehr sind sie – richtig eingesetzt – motivierte und engagierte Mitarbeiter“, erklärt Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit.

Während sich die Arbeitslosigkeit im Zeitraum von 2005 bis 2013 halbiert hat (minus
200.639 oder minus 50,1 Prozent), stieg sie bei den arbeitslosen Schwerbehinderten  (plus 714 oder plus sieben Prozent). Aktuell sind in Sachsen 10.862 schwerbehinderte Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Deren Anteil an der Gesamtarbeitslosigkeit liegt mit 5,8 Prozent auf steigendem Niveau und ist mehr als doppelt so hoch, wie im Jahresdurchschnitt 2005 (2,5 Prozent).

Bis 2025 wird die Zahl der Frauen und Männer im erwerbsfähigen Alter um rund 400.000 zurückgehen. Damit fehlt ein Teil der Arbeitskräfte, die zur Produktivität und Konkurrenzfähigkeit der sächsischen Betriebe beitragen.
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Lesen Sie gern HIER die komplette Meldung der Bundesagentur für Arbeit.

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Neues Angebot für Gehörlose und Hörgeschädigte

Servicecenter der BA bieten jetzt Gebärden- und Schrifttelefonie

Das Telefonat – für Hörende nicht mehr wegzudenken. Es spart Zeit, Wege und Geld.
Davon profitieren jetzt auch die gehörlosen und hörgeschädigten Kunden der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Die Servicecenter der BA bieten jetzt Gebärden und Schrifttelefonie an. Die BA bietet einen neuen Service für Gehörlose und Hörgeschädigte an. Diese Menschen haben ab sofort die Möglichkeit, über einen Gebärdendolmetscherdienst mit den Service-Centern der BA direkt zu sprechen – über Videotelefonie per Gebärden oder Schriftsprache.
So können Anliegen geklärt, Bewerberdaten aufgenommen und Gesprächstermine vereinbart, Unterlagen angefordert und Änderungen mitgeteilt werden.

Bisher war Gehörlosen der telefonische Zugang zu unseren Dienststellen verschlossen. Mit dem neuen Service wurde diese Hürde beiseite geräumt. Die Betroffenen laden sich ein Tool im Internet auf den Desktop ihres Computers. Dies klicken sie an, wählen aus, ob ihr Anliegen z. B. die Familienkasse oder die Arbeitsagentur betrifft und werden dann über ein Videotelefonat optisch oder schriftsprachlich mit einem Gebärdendolmetscher verbunden.Dieser telefoniert gleichzeitig mit dem Service-Center der BA und gibt so das Anliegen direktan den Service-Center-Mitarbeiter weiter.

Für Hörende ist es selbstverständlich, schnell und unkompliziert Anliegen am Telefon klären zu können. Für Menschen, die über Gebärden kommunizieren, waren Anfragen häufig mit großem Aufwand verbunden. Sie mussten einen Dolmetscher buchen und mit diesem persönlich zur Dienststelle fahren – das war häufig mit Wartezeiten verbunden, denn Gebärdendolmetscher haben oft volle Kalender.

Mit diesem freiwilligen Service ist die BA einen weiteren Schritt in Richtung inklusiver Gesellschaft gegangen.

Denn Gehörlose haben nun auch faktisch genau die gleiche Möglichkeit wie Hörende, 50 Stunden pro Woche bei den Ansprechpartnern der BA ihre Anliegen zu klären und profitieren in der Regel davon, dass diese auch sofort erledigt werden.

Das neue Angebot ist kostenfrei.

Weitere Informationen zum Servicetelefon für Hörgeschädigte:
https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/service/Ueberuns/Kontaktdaten/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI635289

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Bundestagswahl: Wer stützt die Callcenter Wirtschaft?

CCV Wahlprüfsteine fassen Partei-Meinungen und -Vorhaben zusammen

Mindestlohn, Verbraucherschutz, Inklusion – das sind nur einige der Wahlkampfthemen, die die Callcenter Wirtschaft in Deutschland betreffen. Der Call Center Verband Deutschland e.V. (CCV) hat bei den wichtigsten Parteien nach ihrer Meinung zu den für die Branche wesentlichen Politikfeldern gefragt. Die Antworten hat der Verband in den CCV Wahlprüfsteinen zusammengefasst. „Entstanden ist keine eindeutige Wahlempfehlung, sondern ein strukturiertes Bild über die wichtigsten Themengebiete“, sagt CCV Präsident Manfred Stockmann. „Einige Parteien haben durchaus überraschende Antworten geliefert.“

Bei der Umsetzung des wichtigsten Wahlkampfthemas, der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns, wird die unterschiedliche Vorgehensweise der Parteien besonders deutlich. CDU/CSU lehnen eine Lohnfestsetzung durch die Politik ab und wollen die Tarifpartner durch eine Kommission gesetzlich in die Pflicht nehmen, einen tariflichen Mindestlohn festzulegen. Unterschiedliche Situationen in den Regionen und Branchen berücksichtigt sollen berücksichtigt werden. Die SPD will das Arbeitnehmerentsendegesetz auf alle Branchen erstrecken und den Mindestlohn bereits Anfang 2014 einführen. Die FDP setzt auf die Tarifautonomie und will im Arbeitnehmerentsendegesetz für alle Branchen die Möglichkeit schaffen, auf gemeinsamen Antrag der Tarifpartner und bei Zustimmung des Tarifausschusses, die Lohnuntergrenze eines repräsentativen Tarifvertrags allgemeinverbindlich erklären zu lassen. Parteien wie die Piratenpartei oder Die Linke fordern mindestens 9,02 oder 10,00 Euro Mindestlohn mit jährlicher Erhöhung.

Verbraucherschutz und Inklusion

Weitere Themen, die nicht im öffentlichen Fokus stehen, aber dennoch für die Callcenter Branche relevant sind, sind Verbraucherschutz und Inklusion. CDU/CSU wollen Menschen mit Behinderung weiter fördern. B90/Die Grünen und Die Linke planen die Beschäftigungsquote von 5 auf 6 Prozent zu erhöhen und die Ausgleichsangabe sogar zu verdreifachen. In Sachen Verbraucherschutz wollen fast alle Parteien nach der Wahl einen Sachverständigenrat für Verbraucherpolitik bzw. Verbraucherfragen einrichten.

Die vollständigen Fragen und Antworten sind im Mitgliederbereich der Website www.cc-verband.de oder auf Nachfrage in der Verbandsgeschäftsstelle erhältlich.

Webansicht der Pressemeldung

Handicap als Chance

Jetzt für einen Ausbildungsplatz als Servicefachkraft oder Kauffrau/-mann für Dialogmarketing bewerben!

Die TAS Unternehmensgruppe MÜLHEIM und 5 weitere Kommunikationsunternehmen in NRW bieten als Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Call Center Verband Deutschland e.V. 20 Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderung. Die Ausbildungen starten am 1. September 2012.

„Wer Spaß an der Kommunikation hat, serviceorientiert denkt und seine Stärken im Team
entfalten will, hat gute Chancen, einen der Ausbildungsplätze zu bekommen“, so Alfons
Bromkamp, Geschäftsführer des Mülheimer Unternehmens TAS MÜLHEIM Gesellschaft für
Dialogmarketing mbH. „Wir fordern junge Menschen mit Behinderung auf, sich bei uns zu
bewerben! Und wenn sie sich das Unternehmen und die Arbeit in einem modernen Callcenter
erst einmal anschauen möchten, so laden wir sie herzlich ein, einen Termin zu vereinbaren und
sich ein Bild von uns zu machen!“.

Neben der TAS MÜLHEIM Gesellschaft für Dialogmarketing mbH sind die Sykes Enterprises Bochum GmbH & Co. KG, die SNT Deutschland AG, die buw Holding GmbH, die WAZ Dialog GmbH und die A. Sutter Dialog Services GmbH dabei. Marion Ruhrberg von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit: „Wir sehen dieses Projekt als großartige Chance für junge Menschen mit Behinderung, in einer dynamischen Branche mit qualitäts- und mitarbeiterorientierten Arbeitgebern ihren Platz im ersten Arbeitsmarkt zu finden.“

Jugendliche, die Interesse an der Ausbildung zur Servicefachkraft oder Kauffrau/-mann für
Dialogmarketing haben, können sich gerne bei der Arbeitsagentur melden, unter 01801 555 111 oder bei der TAS Mülheim Gesellschaft für Dialogmarketing mbH, Herr Bromkamp, Tel. 0208 59 99 145.

Lesen Sie die ausführliche Pressemitteilung.

CCV startet Projekt zur inklusiven Ausbildung in NRW

Den Anderen verstehen – Grundlage für besseren Vermittlungserfolg.

Inklusionsprojekt weckt Verständnis bei Arbeitsagenturen und Arbeitgebern

Sechs ausgesuchte Arbeitgeber, vier regionale Arbeitsagenturen und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit hat der Call Center Verband Deutschland e.V. (CCV) jetzt an einen Tisch gebracht: Das Ergebnis ist ein Pilotprojekt „Inklusive betriebliche Ausbildung von Menschen mit Behinderung in Kommunikationsunternehmen NRW“, das Menschen mit Behinderung erfolgreich in Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse bringen soll. Das Projekt wird von der Bundesagentur für Arbeit gefördert.

Lesen Sie HIER die vollständige CCV Pressemitteilung.

„Durchstarten mit Arbeit“

CCV und SNT gemeinsam für Integration

Wie gut Menschen mit Handicap ins Callcenter integriert werden können, zeigte die SNT Deutschland AG am 19. Oktober in Berlin auf der Fachtagung „Durchstarten mit Arbeit. Menschen mit Behinderung in der Grundsicherung.“ Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, eröffnete die Tagung und forderte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf „… die Schranken im Kopf gegenüber Menschen mit Behinderung wegzunehmen und den Blick auf die Stärken zu richten.“ Am gemeinsamen Stand des Call Center Verband Deutschland e.V. (CCV) und des CCV Mitglieds SNT Deutschland AG informierte sich Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit, über die Ausbildungs- und Arbeitsplatzchancen für Menschen mit Handicap in der Callcenter Branche.

Lesen Sie HIER die vollständige CCV Pressemitteilung.