Jahrestagung der Call- und Contactcenter-Wirtschaft 2018

Eröffnungskeynote-Speaker: Christian Lindner

Nicht verpassen: Christian Lindner, Bundesvorsitzender der Freien Demokraten und Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, wird am 8. November das CCV-Event in Berlin eröffnen. Seine Keynote: „Mehr Vertrauen in wirtschaftliche Freiheit“.

Solange an der Agenda gefeilt wird, können Sie sich noch zum Frühbucher-Sparpreis unter www.ccv-jahrestagung.de anmelden!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und danken unseren Partnern für die Unterstützung: TeleTalk, Plantronics, GeloRevoice® Halstabletten, InfinIT.cx, Jabra und telequest!

CCV kritisiert Jahresbericht der Bundesnetzagentur

Keine validen Zahlen

 
Letzte Woche veröffentlichte die Bundesnetzagentur (BNetzA) ihren Jahresbericht 2017. Demnach stieg die Anzahl der Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung auf 57.426. Im Jahr 2016 gab es noch 29.298 schriftliche Beschwerden.
 
Gründe für den Anstieg sind insbesondere in einer gesteigerten Berichterstattung und in einer mangelnden Differenzierung der kommunizierten Zahlen zu sehen. So unterscheidet die BNetzA nicht zwischen begründeten und unbegründeten Beschwerden. Auch besteht ein Zusammenhang zwischen einer verstärkten Berichterstattung und der Steigerung des Beschwerdeaufkommens, welcher durch ein vom Bundesjustizministerium in Auftrag gegebenes Gutachten wissenschaftlich belegt wurde und auch von der BNetzA eingeräumt wird.
 
Der CCV fordert die Veröffentlichung valider Zahlen (zur Pressemitteilung), welche nach begründeten und unbegründeten Beschwerden differenzieren, den Anteil von Werbeanrufen aus dem Ausland benennen und die begründeten Beschwerden nach den Branchen aufschlüsseln.

Mitmachen: CCV Quality Award 2018

Servicequalität, Mitarbeiterorientierung und hohe Innovationsgeschwindigkeit

Der CCV Quality Award feiert sein 15-jähriges Bestehen. Seien Sie mit Ihrem Projekt dabei – gleich unverbindlich Bewerbungsunterlagen unter www.quality-award.de anfordern! Einreichungen sind noch bis zum 16. Juli 2018 möglich.

Die Gewinner werden am Abend des 8. November 2018 im Rahmen der Jahrestagung der Call- und Contactcenter-Wirtschaft verkündet. „Ich freue mich, am Ende meines ersten Jahres als CCV-Präsident erstmals durch die Gala zu führen und die Besten des Jahres mit dem CCV Quality Award zu prämieren“, so Dirk Egelseer.

Wir danken CCV-Medienpartner TeleTalk und den exklusiven Award-Paten Plantronics und infinIT.cx herzlich für die Unterstützung.

CCV-Roadshow „Datenschutz in Callcentern“

Angstthema Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Sie möchten besser vorbereitet sein als Mark Zuckerberg? Sie möchten Datenpannen verhindern und Bußgelder vermeiden? Die neue DSGVO trifft Call- und Contactcenter in besonderem Maße. So gelten beispielsweise neue Haftungsregeln bei der Auftragsverarbeitung und umfassende Informations-, Dokumentations- und Rechenschaftspflichten.

Die ganztägigen CCV-Veranstaltungen sind speziell für Call- und Contactcenter konzipiert. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Jetzt verbindlich anmelden für:

 
Rechtsanwalt Christian Hammerbacher (https://www.sph-kanzlei.de/) informiert Sie umfassend über Ihre spezifischen Pflichten sowie Risiken, aber auch Chancen, die Ihnen die DSGVO bietet. CCV-Mitglieder nehmen zum Vorzugspreis von 390 € (zzgl. MwSt.), Nicht-Mitglieder für 790 € (zzgl. MwSt.) teil.

Zendesk: Integriertes Kundenerlebnis dank neuer Omnichannel Suite

Produktpalette wird zudem um Lösung für proaktive Kundenansprache erweitert

Berlin, 18. Mai 2018– Zendesk, einer der führenden Anbieter von Kundenservice-Software, bündelt seine Kundenserviceprodukte in einer Lösung: der Zendesk Suite. Dabei handelt es sich um ein Omnichannel-Softwarepaket, das die beliebtesten Kundenservicekanäle zu einem Preis vereint. Ziel ist es, dass Unternehmen ein noch einheitlicheres und über unterschiedliche Kanäle vernetztes Kundenerlebnis bieten können.

Mit Connect bringt Zendesk zudem ein neues Produkt für die proaktive Kundenkommunikation auf den Markt. Serviceteams können ihren Kunden mit Connect Nachrichten basierend auf vergangenen Interaktionen oder Vorlieben schicken – automatisch und zum richtigen Zeitpunkt. Damit können sie Kunden bereits helfen, noch bevor diese sich aktiv an den Service wenden. Darüber hinaus kann die Kundeninteraktion auf verschiedenen Kanälen so besser und aktiv gesteuert werden.

„Das beste Kundenserviceerlebnis ist schnell, unkompliziert und überlässt dem Kunden die Wahl, wie er mit dem Unternehmen in Kontakt treten möchte“, sagt Mikkel Svane, CEO und Mitgründer von Zendesk. „Genau vor diesem Hintergrund haben wir Zendesk Suite und Connect entwickelt.“

Die Zendesk Suite

Die Zendesk Suite ist ein Produktpaket, das verschiedenste Kundenservicekanäle abdeckt. Es richtet sich an Unternehmen, die ein einheitliches und nahtloses Kundenerlebnis anstreben, bei dem es egal ist, welchen Kanal der Kunde präferiert. Die Suite vereint unter anderem E-Mail, Live Chat, Telefon, Self-Service-Helpcenter und Social Media in einer Plattform. Auch wenn ein Kunde zwischen unterschiedlichen Kanälen springt, muss er dabei seine Informationen nicht wiederholen. Das Unternehmen auf der anderen Seite erhält einen einheitlichen Blick auf den Kunden und sein Anliegen.

Ein zentrales Interface, einfache Workflows, verbesserte Zusammenarbeit und ein einheitliches Reporting lassen die Kundenservicemitarbeiter produktiver arbeiten. Die Möglichkeit, Konversationen über Kanalgrenzen hinweg fortzuführen, steigert die Kundenzufriedenheit. Laut aktuellem Zendesk Benchmark Report haben Unternehmen mit Omnichannel-Ansatz im Vergleich zu Unternehmen ohne integrierte Lösung eine 31 Prozent kürzere Erstlösungszeit (First Resolution Time). Auch die Wartezeiten der Kunden sind hier um 39 Prozent kürzer.

Durch die Kombination aus Zendesk Support, Guide, Chat und Talk in einer Omnichannel-Suite können Unternehmen ein einheitliches Kundenerlebnis zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Kanal bieten. Die Preise für Zendesk Suite starten bei 89 Euro pro Kundenservicemitarbeiter, was 35 Prozent unter dem Gesamtpreis der einzelnen Produkte liegt.

Zendesk Connect

Mit zunehmendem Interaktionsvolumen zwischen Unternehmen und ihren Kunden führt Connect alle bisherigen Aktionen, Serviceanfragen und Vorlieben für ein klareres Gesamtbild zusammen. Diese aggregierten Daten unterstützen Kundenserviceteams dabei, ihre Kommunikation mit automatisierten, aber dennoch personalisierten Echtzeitnachrichten zu skalieren. So können zum Beispiel bekannte Probleme proaktiv beim Kunden angesprochen werden, noch bevor dieser sich überhaupt an den Kundenservice wendet.

In Connect können auch verschiedene Nachrichtentypen miteinander verglichen werden, um herauszufinden, welche mehr Engagement beim Kunden hervorrufen. So können die proaktiven Nachrichten immer weiter optimiert werden. Auch kann die Lösung genutzt werden, um mit persönlichen Angeboten die Loyalität der Kunden zu unterstützen oder Produkte und Dienstleistungen entsprechend der Kundenvorlieben vorzustellen.

Weitere Informationen zu Zendesk Suite und Connect finden Sie unter www.zendesk.com

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Über Zendesk

Zendesk entwickelt Software für bessere Kundenbeziehungen. Mit Zendesks Hilfe können Unternehmen die Interaktionen mit ihren Kunden verbessern und die Wünsche ihrer Kunden besser verstehen lernen. Über 125.000 Unternehmen nutzen Zendesk-Produkte in über 160 Ländern. Zendesk hat seinen Hauptsitz in San Francisco sowie 15 Niederlassungen in den USA, Europa, Asien, Australien und Südamerika. Mehr Informationen finden Sie unter www.zendesk.de.

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Pressekontakt

Gerrit Breustedt / Nadja Jacobs
Oseon
040-22 81 70 01-15 / -13
zendesk@oseon.com

davero dialog GmbH blickt durchweg positiv auf aktuelle Entwicklungen

Mit den Entwicklungen in den letzten Monaten zeigt sich die davero dialog GmbH aus Erlangen sehr zufrieden.

 

DAVERO_Johan-Fröhberg_7(c)Torsten Hönig

„Wir haben es geschafft, noch stärker mit unseren Beratungsleistungen am Markt wahrgenommen zu werden“ sagt Johan Fröhberg, der als Geschäftsführer vor allem zuständig für die Bereiche Vertrieb und Consulting ist.

 

Für ihn ist das eine Folge der Fokussierung auf Themen, in denen davero nachweisbare Expertise hat. Zudem sei es gelungen, den allgegenwärtigen Begriff der Digitalisierung im Kundenservice mit Leben und Mehrwerten für Kunden zu füllen: „Als Endkunde will ich vor allem eine schnelle, korrekte Antwort auf meine Fragen – unsere Lösungen helfen dabei, dass Unternehmen genau das in Zeiten von steigenden fachlichen Ansprüchen bewerkstelligen können. Auch bei unseren Kernleistungen als Call Center Dienstleister konnten wir neue, attraktive Auftraggeber gewinnen. Unsere Strategie, komplexe Leistungen mit einem hohen Qualitätsanspruch anzubieten, wirkt sich gerade in Zeiten knapper Mitarbeiter-Ressourcen positiv aus. Wir sind froh, dass wir damit unseren Mitarbeitern weiter ein gutes Arbeitsumfeld und abwechslungsreiche Aufgaben bieten können.“

Start der CCV-DSGVO-Roadshow

Der CCV informiert am 5. Juni in Leipzig, am 13. Juni in Frankfurt am Main sowie am 18. Juni in Berlin über die Datenschutz-Grundverordnung.

 

Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) trifft Call- und Contactcenter in besonderem Maße. Die CCV-Veranstaltungsreihe ist speziell für Belange im Callcenter-Umfeld konzipiert. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

 

Rechtsanwalt Christian Hammerbacher (https://www.sph-kanzlei.de) informiert umfassend über spezifischen Pflichten, Risiken und Chancen:

  • weit höhere Bußgelder bei Verstößen,
  • Anforderungen an die Datenverarbeitung,
  • neue Haftungsregeln in der Auftragsverarbeitung,
  • umfassende Informations-, Dokumentations- und Rechenschaftspflichten,
  • wie mit dem Thema Datenlöschung umzugehen ist,
  • was im Umgang mit Datenschutzbehörden zu beachten ist,
  • wie die DSGVO für Ihr Unternehmen im Wettbewerb zur Chance wird,
  • und vieles mehr.

Die kostenpflichtige Veranstaltung ist als Vortrag und Workshop konzipiert, die ein umfassendes Wissen zur DSGVO aus Sicht von Call- und Contactcentern vermittelt. Herr Rechtsanwalt Christian Hammerbacher steht vor Ort für Fragen zur praktischen Umsetzung zur Verfügung.

Folgenden Termine stehen zur Verfügung (jeweils 10:00 bis 17:30 Uhr):

Teilnehmergebühren:

  • 390 Euro (zzgl. MwSt.) für CCV-Mitglieder
  • 790 Euro (zzgl. MwSt.) für Nicht-Mitglieder

Die Preise beinhalten die Teilnahme an der Veranstaltung sowie Verpflegung.

Zur CCV-Terminübersicht und Anmeldung

Der CCV bedankt sich recht herzlich bei seinen Mitgliedunternehmen Enghouse AG, gevekom GmbH, Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG für die großzügige Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Über den CCV

Der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen mit über 540.000 Beschäftigten. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV führende Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte.

Callcenter-Branche fordert: Fernbehandlung schnell umsetzen

Berlin 15.05.2018. Der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) begrüßt die Entscheidung des Ärztetages zur Liberalisierung der Fernbehandlung und fordert die Politik zum Handeln auf: „Nach der Zustimmung zur Ausweitung von Telemedizin ist jetzt eine schnelle und reibungslose Ausgestaltung durch die Regierung gefragt“, betont Dirk Egelseer, CCV-Präsident und Vorstand Recht & Regulierung. Die Call- und Contactcenter-Branche sei gut aufgestellt, um den Prozess mit qualitativ hochwertigen Lösungen für Patienten und Ärzte zu unterstützen und in der Telemedizin eine sichere sowie zuverlässige Behandlung zu ermöglichen.

„Die Entscheidung des Ärztetages bringt endlich auch die medizinische Versorgung Deutschlands auf einen digitalen Weg. Dafür ist es jetzt wichtig, ausbremsende Regulierungen zu umgehen und die Ärztekammern sowie die Call- und Contactcenter-Branche bei der raschen Umsetzung zu unterstützen“, sagt Egelseer. Dazu müssen nun die Landesärztekammern schnell mit den Beratungen beginnen und den Landesregierungen bei der Umsetzung zur Seite stehen. „Auch wir als Verband bringen uns gern mit unserem Knowhow ein.“

Nachdem der Deutsche Ärztetag den Weg für die Telemedizin in Deutschland freigemacht hat, können Patienten ihren Arzt künftig noch einfacher per E-Mail, Telefon, Video oder App konsultieren. Anstatt sich lange in überfüllten Wartezimmern aufzuhalten, ermöglicht die Fernsprechstunde eine flexible medizinische Versorgung und verspricht eine Verkürzung der Wartezeiten. Bislang hatte das Berufsrecht Ärzten eine Fernbehandlung von Patienten untersagt, die zuvor nicht persönlich vorstellig waren.

Neben einer Entlastung in Großstädten bietet die neue Fernbehandlung auch die Chance, dünn besiedelte Regionen besser zu versorgen. Per Videokonsultation können akute Erkrankungen zukünftig außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten je nach Dringlichkeit schnell abgeklärt werden. Hier helfen Call- und Contactcenter, Anliegen entgegenzunehmen und an die richtige Stelle zu überweisen, um für einen reibungslosen Ablauf für Patienten und Ärzte zu sorgen. In der Schweiz und Schweden wird die Praxis bereits erfolgreich umgesetzt. Nach einem Anruf in einem medizinischen Callcenter und einer Abklärung der Beschwerden und Symptome werden Patienten dort für eine Diagnose und Weiterbehandlung vom zuständigen Arzt kontaktiert.

Eine qualitativ hochwertige Patientenbetreuung ist im höchsten Interesse des CCV. Mit geschultem Fachpersonal lässt sich der Service für Patienten deutlich verbessern und Ärzte langfristig entlasten. Dem CCV ist dabei an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Politik und Ärztekammern gelegen, um gemeinsam schnelle und patientenfreundliche Lösungen zu erarbeiten. Für CCV-Mitglieder aus dem Telemedizin-Bereich, wie z. B. die ife Gesundheits-GmbH, ist es selbstverständlich, umfänglich Dienstleistungen über alle Kunden-Kanäle anbieten zu können und damit den Betroffenen schnell zu helfen.

Über den CCV

Der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen mit über 540.000 Beschäftigten. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV führende Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte.

Pressekontakt:
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
ADVERB – Agentur für Verbandskommunikation
Christian H. Schuster
Tel.: 030 / 30 87 85 88-0
Mobil: 0176 / 21 88 62 08
E-Mail: presse@cc-verband.de

CCV kritisiert den Jahresbericht der Bundesnetzagentur

Berlin, 14.05.2018. Am 08.05.2018 veröffentlichte die Bundesnetzagentur ihren Jahresbericht 2017. Demnach stieg die Anzahl der Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung auf 57.426. Im Jahr 2016 gab es noch 29.298 schriftliche Beschwerden. Gründe für den Anstieg sind insbesondere in einer gesteigerten Berichterstattung und in einer mangelnden Differenzierung der kommunizierten Zahlen zu sehen.

Dieser Anstieg sieht zunächst dramatisch aus. Der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) weist jedoch darauf hin, dass die Bundesnetzagentur nicht zwischen begründeten und unbegründeten Beschwerden differenziert. In ihrem Bericht benennt sie ihre erweiterte Veröffentlichungspraxis als einen Grund für den Anstieg. Schon die Gutachter der „Evaluierung der verbraucherschützenden Regelungen im Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“ sprachen 2017 von einem deutlichen kausalen Zusammenhang zwischen einer verstärkten Berichterstattung und der Steigerung des Beschwerdeaufkommens. „Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass dieser Zusammenhang besteht. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass die Bundesnetzagentur künftig zwischen begründeten und unbegründeten Beschwerden differenziert“, gibt CCV-Präsident Dirk Egelseer zu bedenken. Des Weiteren ist aus dem Jahresbericht nicht ersichtlich, ob sich ein Großteil der Beschwerden auf einige wenige Anbieter verteilt oder eine Vielzahl von Marktteilnehmern betrifft.

Zudem gibt der Jahresbericht nicht darüber Auskunft, wie hoch der Anteil von Werbeanrufen aus dem Ausland ist. Gerade solche Anrufe, oft mit strafrechtlicher Relevanz, stellen ein großes Problem dar. Darüber hinaus schlüsselt die Bundesnetzagentur die Beschwerdezahlen nicht nach einzelnen Branchen auf, sondern benennt nur besonders betroffene Wirtschaftszweige.

Dies führt dazu, dass aus diesen Angaben nur schwerlich Rückschlüsse gezogen werden können. Erst wenn die Bundesnetzagentur dazu übergeht, die Beschwerdezahlen differenziert darzustellen, können diese entsprechend fundiert analysiert werden.

Die Bundesnetzagentur betont zudem, dass sie die „Evaluierung der verbraucherschützenden Regelungen im Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“ intensiv begleitete und dass ihre Vorschläge z. B. bezüglich der Einführung einer Dokumentationspflicht für Callcenter berücksichtigt wurden. Allerdings sehen die Gutachter im Rahmen der Evaluierung in einer Dokumentationspflicht keine Problemlösung, da diese in der Praxis einen bürokratischen Mehraufwand darstellt und eine Entlastung der Bundesnetzagentur fraglich ist. Ebenso sehen die Verfasser ein umfassendes sogenanntes Textformerfordernis skeptisch. Vielmehr wird Kritik an der Verwaltungspraxis und der Rechtsprechung des zuständigen Amtsgerichts Bonn geübt. So schlagen die Gutachter unter anderem eine bessere personelle Ausstattung der Bundesnetzagentur sowie die Verlagerung der gerichtlichen Zuständigkeit an ein Landes- oder Oberlandesgericht vor. Der CCV schließt sich dieser Einschätzung an.

Dem CCV ist als Stimme der Branche an einem konstruktiven Dialog mit Politik und Verbraucherschutz gelegen, um gemeinsam sinnvolle Marktregeln zu schaffen, welche allen Marktteilnehmern gerecht werden. Voraussetzung hierfür sind jedoch valide Zahlen der Bundesnetzagentur, welche nach begründeten und unbegründeten Beschwerden differenzieren, den Anteil von Werbeanrufen aus dem Ausland benennen und die begründeten Beschwerden nach den Branchen aufschlüsseln.

Der Verbraucher- und Beschäftigtenschutz ist dem CCV ein fundamentales Anliegen. Entsprechend wurde gemeinsam mit dem Deutschen Dialogmarketing Verband e. V. (DDV) und in Zusammenarbeit mit der Bundesnetzagentur ein Branchenkodex erstellt, der verbindliche Regeln für das Telefonieverhalten der gesamten Branche festlegt.

Hintergrund

Link zum Jahresbericht 2017 der Bundesnetzagentur: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Allgemeines/Bundesnetzagentur/Publikationen/Berichte/2018/JB2017.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Link zur Evaluierung der verbraucherschützenden Regelungen im Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken: http://www.bmjv.de/DE/Service/Fachpublikationen/Evaluierung_unserioese_Geschaeftspraktiken.html

Link zur CCV-Position: http://www.ccv-positionen.de/bestatigungsloesung

Link zum CCV-Branchenkodex: https://cc-verband.de/verband/branchenkodex/

Über den CCV

Der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen mit etwa 540.000 Beschäftigten. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV die führenden Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte.

Pressekontakt:
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Genesys bietet PureCloud mit deutschem AWS Cloud-Standort

Deutscher Cloud-Standort sorgt für höhere Datensicherheit, geringere Latenzen und schnelleren Kundenservice

Köln 14. Mai 2018 — Genesys (genesys.com/de), Marktführer für Omnichannel Customer Experience (CX) und Contact Center-Lösungen, gab bekannt, dass Unternehmen, die die PureCloud® Plattform in Deutschland nutzen, sich nun mit dem lokalen Amazon Web Services (AWS) Rechenzentrum in Frankfurt verbinden können. Das reduziert die Latenzzeiten und beschleunigt die Kommunikation im Kundenservice. Darüber hinaus durchlaufen die Daten weniger Netzwerkknoten, wodurch sich auch die Risiken für Netzwerkausfälle reduzieren. Bislang vertrauten PureCloud-Kunden in Deutschland auf AWS-Rechenzentren im Ausland.

„Für viele unserer Kunden in Deutschland ist Datensicherheit ein wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Cloud-Anbieters. Der große Anklang von PureCloud in der DACH Region hat sich zudem positiv auf die Entscheidung der Nutzung von AWS Services in Frankfurt ausgewirkt“, betont Heinrich Welter, Vice President Sales und General Manager DACH bei Genesys. „Ein deutscher Rechenzentrumsstandort ermöglicht Unternehmen, die regulatorischen Anforderungen unterliegen, dass sie jederzeit und überall auf PureCloud zugreifen können. Dabei haben sie ebenfalls die Gewissheit, dass ihre Daten sicher innerhalb des Landes sind.“

Genesys passt sein Angebot kontinuierlich an die Bedürfnisse seiner Kunden an. Insbesondere mittelständische Unternehmen setzen für ihren Kundenservice immer häufiger auf Cloud-Lösungen, um ihre IT zu entlasten. Mit der Anbindung an einen deutschen AWS-Standort stellt das Unternehmen sicher, dass seine Kunden die Lösungen erhalten, die sie für einen schnellen und effizienten Kundenservice benötigen. Dazu zählt auch eine Cloud-basierte Option für die Anbindung eigener Carrier (Bring Your Own Carrier Cloud, BYOC Cloud), die es Genesys Kunden in Deutschland ermöglicht, sich mit dem Carrier ihrer Wahl zu verbinden, um eine unübertroffene Flexibilität und Kontrolle bei der Gestaltung ihres Kommunikationsökosystems zu erreichen. Genesys führte BYOC im April ein.

Insbesondere Unternehmen mit einer bestehenden AWS Direct Connect Verbindung profitieren von geringeren Latenzzeiten. AWS Direct Connect ist ein Angebot von AWS für eine dedizierte Netzwerkverbindung zwischen dem Unternehmensstandort und AWS, um Netzwerkkosten zu senken, den Bandbreiten-Durchsatz zu erhöhen und eine konsistentere Netzwerkfunktion als mit internetbasierten Verbindungen herstellen zu können.

Über Genesys

Genesys® macht jährlich mehr als 25 Milliarden der weltbesten Customer Experiences möglich. Wir rücken den Kunden in den Mittelpunkt unserer Tätigkeit, denn wir sind der festen Überzeugung, dass eine positive Kundenbindung die Grundlage für gute Geschäftsergebnisse ist. Über 10.000 Unternehmen in mehr als 100 Ländern vertrauen auf die Customer Experience Platform, die Nummer 1 der Branche, um nahtlos orchestrierte Lösungen für sämtliche Kundeninteraktionen über alle Kanäle hinweg zu gestalten und dauerhafte Beziehungen aufzubauen. Genesys wird als einziges Unternehmen von den Top-Analysten der Branche als führend in sowohl Cloud- als auch On-Premise-Lösungen zur Kundenbindung bestätigt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.genesys.com/de.

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Pressekontakt

Genesys Telecommunications Laboratories GmbH
Beate Christen-Kaube
Joseph-Wild-Straße 20
81829 München Tel.: +49 (0) 89 / 45 12 59-0
beate.kaube@genesys.com

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