Beratungs­stellen inklusiver Arbeitsmarkt

Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber

Oft scheitert die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht am Willen von Arbeitgeberinnen oder Arbeitgebern. Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben häufig einfach noch keine Erfahrungen mit diesem Thema gesammelt. Bei manchen herrschen Vorurteile. Einige kennen die Förder- und Unterstützungsleistungen nicht, andere wissen nichts von Beratungs- und Informationsangeboten, die ihnen zur Verfügung stehen.

Genau diesen Betrieben wird jetzt geholfen: Die Integrations- bzw. Inklusionsämter richten in Deutschland flächendeckend Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber ein. 

HIER finden Sie weitere Informationen der BIH (Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen).

Spende statt Geschenke – Weihnachten 2022

Unter dem Motto „Spende statt Geschenke“ verzichtet der Customer Service & Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) auch in diesem Jahr auf den großangelegten Versand von Weihnachts- und Neujahrspost. Stattdessen unterstützt der Branchenverband den Pfeffersport e. V. mit einer Spende.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist ein Angriff auf die europäische Friedensordnung und stellt einen eklatanten Völkerrechtsbruch dar. Der Krieg hat für die ukrainische Bevölkerung schreckliche Folgen, Infrastruktur, Wirtschaft, Flora und Fauna werden massiv geschädigt, Millionen von Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Der vom CCV in diesem Jahr unterstützte Pfeffersport e. V. engagiert sich seit drei Jahrzehnten für Inklusion durch Sport. Mit dem Projekt „Ukraine Sport Support“ sowie mit Ferienangeboten schuf der Verein ein für geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap niedrigschwelliges, barrierefreies Sportangebot.

 

„Als Verband der Customer Service- sowie Call- und Contactcenter-Branche möchten wir als gutes Vorbild vorangehen und unterstützen daher seit Jahren gemeinnützige Projekte und Organisationen. Vieles von dem, was wir in unserem Leben als gesetzt geschätzt haben, hat sich in den vergangenen Monaten durch den Krieg verändert. Pfeffersport leistet bereits seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag zur Inklusion und erweiterte infolge des Krieges sein Angebot, um jungen Kriegsflüchtlingen Halt und Perspektive zu bieten. Dieses tolle Engagement unterstützen wir mit einer Spende im Namen aller Verbandsmitglieder und Partner“, erklärt CCV-Präsident Dirk Egelseer. „Wir freuen uns sehr über die Spende des CCV, die direkt unser Projekt ‚Bunt wie wir‘ unterstützt. Mit dem Geld können wir auch 2023 regelmäßige Sportangebote für geflüchtete Kinder aus verschiedenen Unterkünften in Pankow finanzieren“, so Stefan Seidel, Geschäftsführer von Pfeffersport.

Das Thema Inklusion ist dem CCV ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grund wurde bereits im Februar 2010 der CCV-Arbeitskreis für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Callcenter-Berufsalltag gegründet. Daneben ist der Branchenverband Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“ und unterstützt  das „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“. „Wenn Kinder aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine im Sport sie selbst sein können, dann werden sie aufnahmebereit für neue Impulse. Wenn ukrainische Kinder im Sport die deutsche Sprache im Spiel lernen, dann entsteht ein buntes Team. Wenn Kinder in einem Team zusammen spielen und Leistung erbringen, dann schafft das ein Netzwerk für die gesamte Familie. Dieses bietet der Pfeffersport e. V. Unsere Branche bietet vielfältige Möglichkeiten für alle Menschen. So können wir von unterschiedlichen Seiten und doch miteinander an einer inklusiven Gemeinschaft arbeiten“, kommentiert Birgit Prünte, Leiterin des CCV-Arbeitskreises Inklusion, die diesjährige CCV-Spendenaktion.

 

Der CCV wünscht allen seinen Mitgliedern, Ehrenamtlern, Sponsoren und Unterstützern wunderbare Weihnachtsfeiertage und ein gesundes, friedliches neues Jahr 2023!     

 

Über den Pfeffersport e. V. 

Pfeffersport e. V. ist Berlins größter Kinder- und Inklusionssportverein. Seit 30 Jahren setzt sich Pfeffersport dafür ein, dass Menschen aller Altersklassen, sozialer Schichten, mit und ohne Behinderung Sport treiben und miteinander in Kontakt treten. Der Sportverein hat derzeit etwa 4.500 Mitglieder (davon ca. 80% Kinder und Jugendliche). Pfeffersport arbeitet mit über 200 qualifizierten Übungsleitenden und bietet über 50 unterschiedliche Sport- und Bewegungsarten an. Mit seiner Arbeit leistet Pfeffersport einen Beitrag zu einer vielfältigen und starken Gesellschaft. Im Januar 2020 wurde Pfeffersport vom Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB) bei Deutschlands wichtigsten Vereinswettbewerb im Breitensport mit dem Stern des Sports in Gold (Bundesebene) ausgezeichnet. Weitere Informationen: www.pfeffersport.de

 

Über den CCV

Der Customer Service & Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) ist die Stimme der deutschen Customer Service- und Callcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig mit über 560.000 Beschäftigten zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV führende Customer Service-Einheiten und Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte. www.cc-verband.de

 

Pressekontakt:

Jördis Harenkamp, Managerin PR & Finanzen

presse@cc-verband.de

www.cc-verband.de

Inklusive Ausbildung! Worauf kommt es an?

Empfehlungen für Betriebe – von Jugendlichen mit Behinderungen

Junge Menschen mit Behinderungen sind Teil des Fachkräftenachwuchses, werden aber selten so wahrgenommen. Das liegt zum einen daran, dass es über Menschen mit Behinderungen unserer Gesellschaft immer noch sehr viele einseitige Vorstellungen und Vorurteile gibt. Zum anderen bestreiten Jugendliche mit und ohne Behinderungen ihren Weg von der Schule bis zur Ausbildung noch zu häufig in völlig getrennten Welten.

Das Projekt JOBinklusive hat sich mit der Inklusionsberatung der Handwerkskammer Berlin zusammengetan und Jugendliche mit Behinderungen nach ihren Erfahrungen, Meinungen und Tipps zu folgenden Themen befragt:

  • Wie kommen Betriebe und ausbildungssuchende junge Menschen mit Behinderungen überhaupt zusammen?
  • Wie können Betriebe und Jugendliche mit Behinderungen bei der Ausbildung unterstützt werden?
  • Und worauf kommt es an, damit eine inklusive Ausbildung gelingt?

Herausgekommen ist eine Broschüre, die die Vielfalt individueller Unterstützungsbedarfe in der Ausbildung widerspiegelt und Ausbilder*innen konkrete Tipps an die Hand gibt, wie sie behinderte Jugendliche als Mitarbeitende für sich gewinnen können.

HIER geht’s zum Donwload.

Inklusion ist eine Aufgabe aller Menschen

Am 03.12.2022 erinnert der Welttag der Menschen mit Behinderung daran, dass Inklusion, also die vollständige gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an jeden Prozess der Gesamtgesellschaft, ein Menschenrecht ist.

Der Weg zum Erreichen einer gut funktionierenden inklusiven Gemeinschaft ist möglich, bereichernd und herausfordernd. Der Customer Service & Call Center Verband Deutschland e. V. lebt Inklusion. Um die Möglichkeiten aufzuzeigen und Unternehmen zu ermutigen, den Weg der Inklusion von Menschen mit Behinderung zu gehen, haben wir als Verband einen Arbeitskreis Inklusion gegründet. Die Leitung dieses Arbeitskreises wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung am 17.11.2022 an Birgit Prünte, global inclusion specialist bei QVC Deutschland, übergeben.

„Ich bin davon überzeugt, dass ein modernes Contact-Center ein idealer Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung ist. Die moderne Technik und die modernen Organisationsformen lassen sehr viele Möglichkeiten zu, um die Auswirkungen der individuellen Behinderung zu kompensieren. Es kommt darauf an, dass du den Umgang mit den Kund*innen magst. Moderne Programme, moderne Headsets, modernes Raumdesign machen viel möglich. Und wenn das Sprechen nicht funktioniert, dann bieten moderne Contact-Center die Möglichkeit der schriftlichen Kundenkommunikation. Die größten Herausforderungen sind mögliche Barrien im Kopf der am Prozess beteiligten Menschen. Als Leiterin des CCV-Arbeitskreises Inklusion möchte ich meine Position nutzen, um diese Barrieren zusammen mit Ihnen zu erkennen und abzubauen.“ sagte Birgit Prünte auf der CCV-Mitgliederversammlung.

Inklusion + Entrepreneurship = Inklupreneur

Inklupreneur fördert die Inklusion von Menschen mit Behinderung, indem Startup-Unternehmen und Menschen mit Behinderungen miteinander in Kontakt gebracht werden. So entstehen neue nachhaltige inklusive Arbeitsplätze in einem innovativen und stark wachsenden Bereich der Wirtschaft, der bisher zwar als divers, kaum aber als inklusiv wahrgenommen wird. 

Seit dem Projektstart 2021/2022 haben bereits 40 Unternehmen am Programm teilgenommen. Unter anderem KarmaKollektiv, Einhorn und mit HelloFresh ein erstes Dax-Unternehmen. Im ersten Projektjahr konnten bereits 30 Stellen erarbeitet und ausgeschrieben werden – die Hälfte wurde bereits erfolgreich besetzt. Durch die Zusammenarbeit mit EnableMe Geschäftsführerin Kaija Landsberg und das Engagement des Geschäftsführers Hilfswerft gGmbH Nils Dreyer soll das Projekt weiter an Bekanntheit gewinnen und inklusive Arbeitsplätze ausgebaut werden.

PS: Kaija Landsberg können Sie auch auf unserer Jahrestagung mit ihrem Beitrag “Inklusive Unternehmen – Ein Gewinn für alle” erleben!

Diversity Challenge 2022-23

Registrierung bis 31. Oktober möglich

Was bewegt junge Beschäftigte beim Thema Diversity? Wie wollen sie Vielfalt in ihren Organisationen leben? Und welche kreativen und innovativen Ideen haben sie, um sich für ein wertschätzendes Miteinander am und außerhalb ihres eigenen Arbeitsplatzes einzusetzen?

Das möchten die Arbeitgebendeinitiative Charta der Vielfalt wissen. Denn wie Vielfalt in Organisationen gestaltet wird, geht alle an. Gerade junge Beschäftigte haben einen frischen Blick darauf, wie die Arbeitswelt von Morgen aussieht und wie ein wertschätzender Umgang miteinander aussehen sollte. Daher hat das Team des Charta der Vielfalt e. V. im Jahr 2017 den Teamwettbewerb DIVERSITY CHALLENGE im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” ins Leben gerufen.

Hier sind vier Gründe, warum Sie mit Ihren jungen Beschäftigten mitmachen sollten:

  1. Sie setzen damit nach Innen und Außen ein starkes Zeichen für Vielfalt.
  2. Sie bieten aktiv Platz für neue Sichtweisen: frische Diversity-Ideen als Gewinn für alle.
  3. Sie machen Vielfalt zum gemeinsamen Erlebnis und stärken damit Ihren Arbeitsplatz.
  4. Sie bringen Menschen in einem bundesweiten, gemeinsamen Austausch zusammen. Voneinander lernen und Begeisterung teilen: so gelingt Veränderung!

HIER finden Sie weitere Informationen.

Leitfaden: Unternehmenserfolg durch Diversity

Über Nachholbedarf in Wirtschaft und Gesellschaft

Queb, der Bundesverband Employer Branding, Personalbranding, Recruiting e.V., hat ein Whitepaper für mehr Vielfalt und Inklusion in Organisationen veröffentlicht, auf welches uns der Charta der Vielfalt e. V. aufmerksam machte. Unter dem Titel “Diversity – Ein Schlüssel zu nachhaltigem Unternehmenserfolg” fassen sie Ergebnisse einer Umfrage zum Thema zusammen. Heraus kam unter anderem, dass 91% aller Befragten Diversity mindestens als wichtig bis sehr wichtig ansahen. 53% schätzten jedoch die Vielfalt in der Belegschaft ihres eigenen Arbeitsplatzes nur als mittelhoch ein. Hier besteht ein großer Nachholbedarf. Deshalb sind im Leitfaden auch viele Praxistipps zu finden, wie und wo Veränderung möglich ist.

HIER geht’s zum kostenfreien Download. 

Inklusion als Motor für nachhaltigen Erfolg

Inklusive Unternehmen stellen sich vor

Inklusion hilft dabei, Vorurteile und Barrieren in den Köpfen von Menschen abzubauen. Es trägt auch dazu bei, dass Menschen mit Behinderung ihre speziellen Fähigkeiten entfalten können. Einige Unternehmen haben diesen Wert erkannt und passende Inklusionsmodelle geschaffen. Sie sind damit ein gutes Beispiel und ein noch besseres Vorbild.

Unternehmen, die soziale Verantwortung übernehmen, schaffen damit die vollständige Teilhabe von allen Menschen am Arbeitsalltag. Damit ermöglichen sie den Mitarbeitenden auch die soziale Anschlussfähigkeit und Integration in die Gesellschaft. 

Es geht jedoch nicht nur darum, dass Inklusion möglich ist, sondern auch erfolgversprechend sein kann. Der positive Perspektivenwechsel und die Diversität der Teams bereichern die Unternehmenskultur und können das Innovationspotential und dadurch auch die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen stärken.

Die Stiftung EnableMe bietet in ihrem Informationsportal inklusiven Unternehmen die Möglichkeit, sich direkt bei Menschen mit Behinderungen als solches vorzustellen. Sie fördern gezielt Inklusion und möchten potenzielle Arbeitnehmer*innen darauf aufmerksam machen? Für die Schaltung eines Unternehmensporträts oder weitere Informationen schreiben Sie einfach eine E-Mail an: info@enableme.de.

Ein starker Partner an Ihrer Seite

Das BBW sucht Unterstützung

Das Berufsbildungswerk Hamburg zählt zu den renommiertesten Einrichtungen für Berufsvorbereitung und berufliche Rehabilitation im norddeutschen Raum. Wir begleiten Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf auf ihrem individuellen Weg ins Berufsleben.

Für den Bereich Dialogmarketing suchen wir im Rahmen einer Elternzeitvertretung zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Ausbilder (m/w/d) in Vollzeit oder Teilzeit (mind. 32 Std./Woche).
In Zusammenarbeit mit Ihrem multiprofessionellen Team bilden Sie lern-, körper- oder sinnesbehinderte junge Menschen im Bereich Dialogmarketing aus und wirken bei der Weiterentwicklung unserer Konzepte mit.
Hier geht’s zur Stellenausschreibung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf die Zusendung Ihrer aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an bewerbung@pepko-hamburg.de.

Reichsbahnstraße 53+55 I 22525 Hamburg I www.bbw-hamburg.de

Ausbildung inklusive!

Neues Ausbildungsvideo des CCV-Arbeitskreises Inklusion ist online!

Ausbildung in der Customer Service und Callcenter-Branche? Und das für Menschen mit Behinderung? Warum das geht und sinnvoll ist, sehen Sie in diesem Video!

Claudia und Jonas Marquardt haben es im Rahmen einer Projektarbeit für den CCV-Arbeitskreis Inklusion erstellt. Fachkräfte werden auch in der Customer Service- und Callcenter-Branche dringend gesucht – warum also nicht Kaufleute für Dialogmarketing ausbilden? Dass die Ausbildung im Dialogmarketing eine interessante Perspektive für junge Menschen mit Behinderung ist, wird im Video deutlich.

Wenn Sie als ausbildendes Unternehmen Unterstützung im Bereich Inklusion benötigen, wenden Sie sich gern an den CCV-Arbeitskreis Inklusion!