Leitfaden: Unternehmenserfolg durch Diversity

Über Nachholbedarf in Wirtschaft und Gesellschaft

Queb, der Bundesverband Employer Branding, Personalbranding, Recruiting e.V., hat ein Whitepaper für mehr Vielfalt und Inklusion in Organisationen veröffentlicht, auf welches uns der Charta der Vielfalt e. V. aufmerksam machte. Unter dem Titel “Diversity – Ein Schlüssel zu nachhaltigem Unternehmenserfolg” fassen sie Ergebnisse einer Umfrage zum Thema zusammen. Heraus kam unter anderem, dass 91% aller Befragten Diversity mindestens als wichtig bis sehr wichtig ansahen. 53% schätzten jedoch die Vielfalt in der Belegschaft ihres eigenen Arbeitsplatzes nur als mittelhoch ein. Hier besteht ein großer Nachholbedarf. Deshalb sind im Leitfaden auch viele Praxistipps zu finden, wie und wo Veränderung möglich ist.

HIER geht’s zum kostenfreien Download. 

Inklusion als Motor für nachhaltigen Erfolg

Inklusive Unternehmen stellen sich vor

Inklusion hilft dabei, Vorurteile und Barrieren in den Köpfen von Menschen abzubauen. Es trägt auch dazu bei, dass Menschen mit Behinderung ihre speziellen Fähigkeiten entfalten können. Einige Unternehmen haben diesen Wert erkannt und passende Inklusionsmodelle geschaffen. Sie sind damit ein gutes Beispiel und ein noch besseres Vorbild.

Unternehmen, die soziale Verantwortung übernehmen, schaffen damit die vollständige Teilhabe von allen Menschen am Arbeitsalltag. Damit ermöglichen sie den Mitarbeitenden auch die soziale Anschlussfähigkeit und Integration in die Gesellschaft. 

Es geht jedoch nicht nur darum, dass Inklusion möglich ist, sondern auch erfolgversprechend sein kann. Der positive Perspektivenwechsel und die Diversität der Teams bereichern die Unternehmenskultur und können das Innovationspotential und dadurch auch die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen stärken.

Die Stiftung EnableMe bietet in ihrem Informationsportal inklusiven Unternehmen die Möglichkeit, sich direkt bei Menschen mit Behinderungen als solches vorzustellen. Sie fördern gezielt Inklusion und möchten potenzielle Arbeitnehmer*innen darauf aufmerksam machen? Für die Schaltung eines Unternehmensporträts oder weitere Informationen schreiben Sie einfach eine E-Mail an: info@enableme.de.

Ein starker Partner an Ihrer Seite

Das BBW sucht Unterstützung

Das Berufsbildungswerk Hamburg zählt zu den renommiertesten Einrichtungen für Berufsvorbereitung und berufliche Rehabilitation im norddeutschen Raum. Wir begleiten Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf auf ihrem individuellen Weg ins Berufsleben.

Für den Bereich Dialogmarketing suchen wir im Rahmen einer Elternzeitvertretung zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Ausbilder (m/w/d) in Vollzeit oder Teilzeit (mind. 32 Std./Woche).
In Zusammenarbeit mit Ihrem multiprofessionellen Team bilden Sie lern-, körper- oder sinnesbehinderte junge Menschen im Bereich Dialogmarketing aus und wirken bei der Weiterentwicklung unserer Konzepte mit.
Hier geht’s zur Stellenausschreibung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf die Zusendung Ihrer aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an bewerbung@pepko-hamburg.de.

Reichsbahnstraße 53+55 I 22525 Hamburg I www.bbw-hamburg.de

Ausbildung inklusive!

Neues Ausbildungsvideo des CCV-Arbeitskreises Inklusion ist online!

Ausbildung in der Customer Service und Callcenter-Branche? Und das für Menschen mit Behinderung? Warum das geht und sinnvoll ist, sehen Sie in diesem Video!

Claudia und Jonas Marquardt haben es im Rahmen einer Projektarbeit für den CCV-Arbeitskreis Inklusion erstellt. Fachkräfte werden auch in der Customer Service- und Callcenter-Branche dringend gesucht – warum also nicht Kaufleute für Dialogmarketing ausbilden? Dass die Ausbildung im Dialogmarketing eine interessante Perspektive für junge Menschen mit Behinderung ist, wird im Video deutlich.

Wenn Sie als ausbildendes Unternehmen Unterstützung im Bereich Inklusion benötigen, wenden Sie sich gern an den CCV-Arbeitskreis Inklusion!

 

EnableMe

Jobportal mit Jobbörse für Menschen mit Behinderungen und Arbeitgeber*innen

Bereits zahlreiche Unternehmen haben die Potenziale von Menschen mit Behinderungen erkannt. Doch dann auch für das Unternehmen passende Arbeitnehmer*innen zu finden kann eine Herausforderung sein – teilweise fehlt das Hintergrundwissen, aber auch der Zugang zur Zielgruppe. 

Das EnableMe Jobportal hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderungen und Unternehmen zusammenzubringen! Im Jobportal können sich Arbeitgeber*innen über rechtliche Grundlagen, finanzielle Förderung und erfolgreiche Inklusionsmodelle informieren. Auf der EnableMe Plattform können sich inklusive Unternehmen zudem mit einem Porträt vorstellen und potenzielle Arbeitnehmer*innen auf sich aufmerksam machen.

Sie möchten mit Ihrem Jobangebot gezielt Menschen mit Behinderungen ansprechen? Die EnableMe Jobbörse befindet sich noch im Aufbau, jedoch können Sie bereits jetzt Ihre Stellenanzeige posten und dadurch Ihre Anzeige direkt an Menschen mit einer Behinderung stellen.

Aktueller Leitfaden für eine inklusivere Arbeitswelt

Menschen mit Behinderungen sind doppelt so häufig und doppelt so lange erwerbslos wie Menschen ohne Behinderungen. Der neue Leitfaden “Nichts ohne uns in der Arbeitswelt!” der Initiative “Job inklusive” hat zum Ziel, dass Unternehmen und Behinderte besser zueinander finden. Ausführlich und gut strukturiert gibt er Tipps für Arbeitgebende und einen Überblick an Informations- und Unterstützungsangeboten für Arbeitnehmende mit Behinderung. Denn körperliche und geistige Fähigkeiten hängen nicht vom Grad der Behinderung ab.

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Durchstarten für eine Karriere ohne Barriere

EnableMe.de unterstützt mit dem Online Mentoring Programm Menschen mit einer Behinderung beim beruflichen Einstieg oder Wiedereinstieg nach einem Unfall oder einer Erkrankung. Der Pilot ist in Bayern im Winter 2021 gestartet. Einige Mentees haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen und ihren Weg in eine berufliche Karriere gefunden. 

“Ich hatte einfach gehofft, dass es irgendwie hilft, dass ich noch zielgerichteter und ohne Zeitverlust nach dem Erhalt des Masterzeugnisses eine bezahlte Anstellung finde.” – Richard, Teilnehmer des Mentee-Programms

Mentor*in und Mentee treffen sich fünf mal in Online-Sitzungen und besprechen berufsrelevante Themen, wie die Rechte für Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz und die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen. Außerdem unterstützen die Mentor*en dich, motiviert zu bleiben und deine persönlichen Stärken zu erkennen.

„Als Mensch mit Behinderung hat man manchmal das Vertrauen in sich selbst verloren. Es hilft, wenn jemand sagt: Du kannst das. Du schaffst das. Das ist eine große Motivation.“  – Magdalena, Teilnehmerin des Mentee-Programms

Das Online-Mentoring-Programm des gemeinnützigen EnableMe.de Portals ist ein laufendes Programm, derzeit als Pilotprojekt in Bayern. Interessierte können sich daher weiterhin melden und daran teilnehmen. Teilnahmevoraussetzungen sind, dass eine Behinderung vorliegt (bereits ab einer leichten Behinderung möglich) und dass der Wohnort in Bayern ist. Interessierte können sich per Mail melden unter mentoring@enableme.de.

Factbook Diversity

Angebot der Charta der Vielfalt

Sie möchten mehr über Diversity in der Arbeitswelt wissen? Sie suchen aktuelle Zahlen zum Thema? Oder konkrete Beispiele, wie Unternehmen und Institutionen Diversity umsetzen? Das Factbook Diversity möchte Ihnen genau das bieten: einen schnellen Einstieg und die wichtigsten Fakten. Falls Sie tiefer einsteigen möchten, hat der Charta der Vielfalt e. V. weitere Quellen für Sie angegeben.

HIER geht’s zum Factbook.

agnes@work

Unterstützung am Arbeitsplatz: Fachkräfte sichern. Potenziale entwickeln.

agnes@work ist ein Projekt des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) und wird aus dem Ausgleichsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Berufstätige mit Sehbeeinträchtigung sind von technischen oder organisatorischen Veränderungen am Arbeitsplatz besonders betroffen. Gerade die Digitalisierung bringt neben Chancen auch Herausforderungen. Die agnes-Expertinnen und -Experten arbeiten seit vielen Jahren in der beruflichen Teilhabe für Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Sie erarbeiten gemeinsam vor Ort passgenaue Lösungen, die alle Aspekte im Betrieb oder der Abteilung berücksichtigen. 

Dabei helfen sie gerne:

  • bei Arbeitstechniken und dem Einsatz entsprechender Tools
  • beim Hilfsmitteleinsatz
  • bei der Anleitung der Arbeitsassistenz
  • bei der Suche nach passenden Weiterbildungsangeboten
  • bei der Gestaltung virtueller und physischer Arbeits- und Konferenzräume
  • beim Team-Coaching zur Vermeidung von Reibungsverlusten.

Das Angebot ist kostenfrei, firmenunabhängig und besteht deutschlandweit. HIER können Sie mehr über das Projekt und die Unterstützungsangebote erfahren.

AlltagsPioniere – gute Ideen mit großer Wirkung

Selbst erdacht, selbst gemacht: Mit den AlltagsPionieren will der CCV-Kooperationspartner EnableMe gute Ideen von und für Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit sammeln und verbreiten. Ideen, die den Alltag einfach besser machen. Lösungen, die den Erfindungsgeist und vor allem die Eigenständigkeit der Menschen in den Mittelpunkt stellen. Kreative Ergebnisse, die ein Wir-Gefühl zum Mit- und Nachmachen schaffen.

Sich mit nur einer Hand die Schuhe zu binden, weil die andere gelähmt oder amputiert ist. Sich im Rollstuhl sitzend mit einer Grillzange das auf den Boden gefallene Handy wieder selbst aufheben. Sich einen Strohhalmhalter aus dem 3-D-Drucker entwerfen, um ohne fremde Hilfe zu trinken. Das sind nur wenige der unzähligen Beispiele, wie mit smarten Ideen die Eigenständigkeit gelingt. 

Diese smarten Hacks sollen in Form von kurzen Videos gesammelt und nutzbar gemacht werden. Gute Ideen mit großer Wirkung lassen sich überall finden, nur bisher noch nicht konzentriert an einem Ort. Das will EnableMe ändern: Ab sofort bis einschließlich August 2022 können alle ihre Alltagshacks via Video auf www.alltagspioniere.de hochladen. EnableMe sichtet, schneidet und veröffentlicht diese auf dem YouTube Kanal der AlltagsPioniere – zum Nachmachen und Mitmachen.

Wozu die AlltagsPioniere nicht beitragen: Staatliche Institutionen, Unternehmen und zuständige Stellen, wie u.a. Kranken- und Rentenkassen aus ihrer Verantwortung zu entlassen. Diese stehen nach wie vor in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass jede Person die Hilfsmittel bekommt, die sie benötigt.

Die Idee der AlltagsPioniere ist eine Adaption der Aktion “Project Discovery” von EnableIndia. Durch die Förderungen der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt sowie der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung wurden die AlltagsPioniere auf den Weg gebracht.